Dieses Kapitel liefert das Werkzeug, das den gesamten Sanierungsprozess begleitet – von der ersten Begehung bis zur Schlüsselübergabe an den neuen Mieter. Fünf Checklisten decken die kritischen Phasen ab: Erstbesichtigung, Bestandsanalyse, Angebotsvergleich, Qualitätskontrolle während der Bauphase und Abnahme. Drei Vorlagen – Sanierungsbudget, Zeitplan und Dreiklang-Bewertungsbogen – übersetzen die Theorie in ausfüllbare Arbeitsdokumente.
Jede Checkliste und jede Vorlage ist ein Destillat aus der Praxis. Kein Prüfpunkt steht dort, weil er theoretisch sinnvoll klingt. Er steht dort, weil sein Fehlen in realen Projekten zu realen Problemen geführt hat – zu übersehenen Bleirohren, zu vergessenen Brandschutzmanschetten, zu Estrich, der unter dem neuen Vinyl Feuchtigkeit speicherte.
Typische Befunde nach Baujahr
Das Baujahr verrät bereits viel über die typischen Materialien, Schwachstellen und Pflichtmaßnahmen. Diese Tabelle fasst die Kernrisiken zusammen.
| Baujahr | Typische Oberfläche | Typisches Problem |
|---|---|---|
| Vor 1960 | Stoffleitung Elektrik, Bleirohre möglich | Elektrik komplett erneuern, kein FI vorhanden |
| 1960er | Unterdimensionierte Elektrik, verzinkte Rohre | E-Check zwingend, Trinkwasser verkalkt, ASBEST in Böden! |
| 1970er | FI oft nur im Bad, Guss-Abwasser | ASBEST in Floor-Flex! PAK im Parkettkleber |
| 1980er | Meist normgerechte Elektrik, HT-Kunststoff | Abdichtung Bad vor DIN 18534 (2017) oft unzureichend |
| 1990er und später | Verbundrohr, moderne Elektrik | Nach 25–30 Jahren erste Alterungserscheinungen, Thermostate prüfen |
Vor 1960
Oberfläche: Stoffleitung Elektrik, Bleirohre möglich
Problem: Elektrik komplett erneuern, kein FI vorhanden
1960er
Oberfläche: Unterdimensionierte Elektrik, verzinkte Rohre
Problem: E-Check zwingend, Trinkwasser verkalkt, ASBEST in Böden!
1970er
Oberfläche: FI oft nur im Bad, Guss-Abwasser
Problem: ASBEST in Floor-Flex! PAK im Parkettkleber
1980er
Oberfläche: Meist normgerechte Elektrik, HT-Kunststoff
Problem: Abdichtung Bad vor DIN 18534 (2017) oft unzureichend
1990er und später
Oberfläche: Verbundrohr, moderne Elektrik
Problem: Nach 25–30 Jahren erste Alterungserscheinungen, Thermostate prüfen
Checkliste 1: Erstbesichtigung
Vorbereitung: Grundriss, Baujahr, letzte Sanierungsmaßnahmen, bekannte Mängel aus der Mieterhistorie und Energieausweis besorgen. Ausrüstung mitnehmen: Zollstock oder Laser-Entfernungsmesser, Smartphone, Feuchtemessgerät, Taschenlampe, Stift. Fotos systematisch benennen (Raum + Gewerk + Befund), Notizen direkt auf der Checkliste.
Die Prüfpunkte (20–25 Punkte):
A – Äußere Inspektion: Fassade (Risse, Feuchtespuren), Fenster von außen, Keller (Feuchtigkeit, Schimmel), Dachbereich, Hauseingang/Treppenhaus, Installationsschacht.
B – Raum-für-Raum-Begehung: Wände, Decken, Boden (Klopfprobe), Fenster, Türen, Steckdosen/Schalter, Heizkörper, Geruch.
C – Bad (Detailprüfung): Fliesen, Armaturen, WC, Wanne/Dusche, Belüftung, Wasserdruck.
D – Gebäudetechnik: FI-Schutzschalter, Leitungsmaterial (Kupfer/Stahl/Blei?), Zähleranlage, Heizungsanlage, Rauchmelder, Asbest-Verdacht.
Bewertungsskala: Grün (kein Handlungsbedarf), Gelb (beobachten oder prüfen lassen), Rot (Maßnahme erforderlich).
Checkliste 2: Bestandsanalyse
Vierstufige Bewertungsskala: Gut (kein Handlungsbedarf in den nächsten zehn Jahren) – Mittel (Maßnahme in drei bis fünf Jahren) – Schlecht (Maßnahme bei nächster Gelegenheit) – Kritisch (sofortiger Handlungsbedarf, Sicherheitsrelevanz).
Die Gewerke-Prüfung (30–35 Punkte):
Rohinstallation (Sanitär): Trinkwasserleitungen Material, Bleirohre (Ritzprobe!), Wasserdruck, Warmwasserbereitung, Abflussleitungen, Korrosion, Strangzustand.
Elektroinstallation: FI-Schutzschalter, Leitungsquerschnitt (1,5/2,5 mm²), Anzahl Stromkreise (mindestens 6), Leitungsmaterial, Erdung, Steckdosendichte, E-Check.
Bad/Sanitärobjekte: Fliesen, Abdichtung erkennbar, Sanitärobjekte, Belüftung, Vorwandinstallation. Oberflächen: Wandbelag, Boden mit Schadstoffverdacht (Baujahr!), Estrich, Schimmelbefall. Türen/Fenster/Brandschutz: Innentüren, Wohnungseingangstür, Fenster (U-Wert), Rauchmelder, Brandschutzklappen. Heizung: Heizkörper, Heizungsanlage, Konstanttemperaturkessel >30 Jahre (GEG-Austauschpflicht), Rohrisolierung. Schadstoffe: Asbest (Baujahr vor 1993), PAK-haltiger Parkettkleber, KMF (alte Mineralwolle vor 1995).
Ein einziger Punkt in der Spalte Kritisch wiegt schwerer als zehn Punkte in Mittel. Ein sicherheitsrelevanter Befund – etwa Bleirohre oder fehlender FI-Schutzschalter – bestimmt den Mindestumfang der Sanierung.
Checkliste 3: Angebotsvergleich
Das Grundproblem: Das günstigste Angebot ist oft nicht das vollständigste. Es fehlen Positionen, die später als Nachtrag auftauchen: Entsorgungskosten, Baustelleneinrichtung, Trocknungszeiten, Brandschutzmaßnahmen, E-Check nach Fertigstellung.
Die Prüfpunkte (15–20 Punkte):
A – Formale Prüfung:
- Angebot auf Basis des gleichen LV erstellt?
- Alle Positionen beantwortet (keine Lücken)?
- Preise als Einheitspreise ODER Pauschale?
- Angebotsbindefrist angegeben?
- Zahlungsbedingungen klar?
B – Vollständigkeit der Leistung:
- Baustelleneinrichtung enthalten?
- Demontage + Entsorgung enthalten?
- Schadstoffsanierung enthalten (falls relevant)?
- E-Check / Druckprobe / Dichtigkeitsprüfung?
- Trocknungszeiten berücksichtigt?
- Reinigung + Endreinigung?
- Containergestellung und Abfuhr?
- Baustrom / Bauwasser geregelt?
C – Nachtragsrisiko und Absicherung:
- Festpreis oder Einheitspreise mit Mengenrisiko?
- Preisgleitklausel enthalten?
- Gewährleistungsdauer explizit genannt (BGB: 5 Jahre)?
- Gewährleistungsbürgschaft angeboten?
- Versicherungsnachweis des Ausführenden?
Kernregel: Fehlen im günstigsten Angebot drei oder vier Positionen, handelt es sich um ein unvollständiges Angebot, das durch Nachträge teurer wird als die Konkurrenz.
Checkliste 4: Qualitätskontrolle während der Bauphase
Vier kritische Zeitpunkte:
Phase 1 – Nach Demontage:
- Freigelegter Zustand wie erwartet?
- Schadstoff-Befund (Asbest, PAK, KMF)?
- Tragende Wände unversehrt?
- Strangzustand im Schacht beurteilt?
- Fotodokumentation erstellt?
Phase 2 – Nach Rohinstallation (VOR Verputzen):
- Trinkwasser: Druckprobe durchgeführt? (Protokoll!)
- Abwasser: Dichtheitsprüfung?
- Elektro: Leitungsführung dokumentiert?
- Elektro: Schutzleiter durchgängig?
- Brandschutzmanschetten an Deckendurchführungen?
- Ring-Installation (Sanitär) korrekt?
- Fotodokumentation ALLER verdeckten Leitungen?
Phase 3 – Abdichtung (VOR Fliesenarbeiten):
- Abdichtung flächig aufgetragen? (Keine Fehlstellen)
- Mindestschichtdicke eingehalten?
- Wandhochzug mind. 15 cm über Oberkante Duschfläche?
- Rohrdurchführungen mit Manschetten abgedichtet?
- Ecken mit Dichtband/Vlieseinlage?
- Zwei Schichten erkennbar? (Verschiedene Farben)
Phase 4 – Vor Bodenbelag:
- CM-Messung Estrich durchgeführt? (Protokoll!)
- Grenzwert eingehalten? (Zement: ≤ 2,0 %; Anhydrit: ≤ 0,5 %)
- Estrich rissfrei? Hohlstellen ausgeschlossen?
- Untergrund sauber, staubfrei, grundiert?
- Höhenübergänge zu Fliesen/Schwellen geprüft?
Checkliste 5: Abnahme
Die Prüfpunkte (25–30 Punkte):
A – Raumweise Prüfung (in jedem Raum):
- Wände: Gleichmäßig, keine Dellen, Flecken, Risse
- Decken: Gleichmäßig gestrichen, keine Tropfnasen
- Boden: Eben, keine Hohlstellen, Übergänge sauber
- Sockelleisten: Bündig, Gehrungen sauber
- Fenster: Funktion (Dreh-Kipp), Dichtungen, Griff
- Tür: Schließt, Schloss funktioniert, Zarge sauber
- Steckdosen + Schalter: Alle funktional, gerade, fest
- Heizkörper: Funktion, Thermostat, keine Luft
- Sauberkeit: Baustaub entfernt, Schutzfolien ab
B – Bad (Detailprüfung):
- Fliesen: Fugen gefüllt, keine Hohlstellen
- Silikonfugen: Sauber gezogen, keine Lücken
- WC, Waschtisch, Dusche/Wanne: Funktion, Dichtheit
- Warmwasser: Kommt innerhalb von 10–15 Sekunden?
- Belüftung: Fenster oder Lüfter funktional?
C – Gewerkübergreifend:
- FI-Schutzschalter testet korrekt?
- E-Check-Protokoll vom Elektriker erhalten?
- Druckprobe-Protokoll vom Sanitär erhalten?
- Rauchmelder in allen Räumen, Funktion getestet?
- Schlüssel alle übergeben? Schließzylinder getauscht?
- Zählerstände abgelesen und dokumentiert?
- Baustelle vollständig geräumt?
- Gewährleistungsdokumente erhalten?
D – Mängeldokumentation: Jeder Mangel mit Raum, Gewerk, Beschreibung, Foto-Nr. und Frist zur Beseitigung dokumentieren.
Wichtig: Die Abnahme bei Tageslicht durchführen. Kunstlicht kaschiert Unebenheiten an Wänden und Decken.
Vorlage 1: Sanierungsbudget
Die Gewerke-Positionen (Referenzwohnung 65 m², Paket 2):
| Gewerk | Anteil | |--------|--------| | Baustelleneinrichtung & Demontage | 5–8 % | | Schadstoffsanierung (falls erforderlich) | 0–8 % | | Elektroinstallation | 10–15 % | | Sanitär & Bad | 30–40 % | | Heizung & Heizkörper | 8–12 % | | Wände (Putz, Trockenbau) | 5–10 % | | Fliesen (außerhalb Bad) | 3–6 % | | Maler & Lackierung | 8–12 % | | Bodenbeläge | 8–12 % | | Türen & Zargen | 4–7 % |
Nebenkosten nicht vergessen:
- Container + Entsorgung
- Endreinigung (Baufeinreinigung)
- E-Check (nach VDE 0100-600)
- Baustrom / Bauwasser
- Baugenehmigung (falls erforderlich)
Puffer von 10–15 % ist nicht optional. Er ist die Absicherung gegen die Überraschungen, die bei jeder Bestandssanierung auftreten. Hinter der Wand kommt ein Feuchteschaden zum Vorschein. Der Estrich zeigt Risse, die vor der Demontage unsichtbar waren.
Spaltenstruktur der Vorlage: Geplant – Tatsächlich – Differenz. Die Differenz macht Abweichungen sichtbar, die für die nächste Sanierung als Erfahrungswert dienen.
Vorlage 2: Zeitplan
Standardablauf Paket 2 (65 m² Wohnung, 7–8 Wochen):
Woche 1: Baustelleneinrichtung, Demontage alter Sanitärobjekte, Fliesen, Böden. Prüfpunkt: Freigelegter Zustand beurteilen.
Woche 1–2: Schadstoffsanierung (falls erforderlich), Elektro und Sanitär Rohinstallation. Meilenstein: Druckprobe + Fotodokumentation verdeckter Leitungen.
Woche 3: Trockenbau, Vorwand, Putzarbeiten.
Woche 3–4: Trocknung Putz (mind. 1 Tag pro mm Schichtdicke). Abdichtung Bad. Meilenstein: Prüfung VOR Fliesenarbeiten.
Woche 4–5: Fliesenarbeiten Bad. Estrich / Ausgleich (falls nötig).
Woche 5–6: Trocknung Estrich (28 Tage bei Zementestrich – nicht verhandelbar!). CM-Messung dokumentieren.
Woche 6: Türen und Zargen setzen, Sanitär und Elektro Fertigmontage. Meilenstein: E-Check mit Protokoll.
Woche 7: Bodenbelag, Malerarbeiten, Heizkörper montieren.
Woche 8: Endreinigung, Abnahme mit Checkliste 5, Schlüsselübergabe.
Puffer: Zwei Wochen verteilt einkalkulieren – eine nach Rohinstallation, eine nach Estrichtrocknung.
Vorlage 3: Dreiklang-Bewertungsbogen
Säule 1: Budget – Verfügbares Eigenkapital, Fremdfinanzierung (KfW, Bank, Bausparer), steuerliche Optimierung (Erhaltungsaufwand/AfA), Puffer von 15–20 %, Leerstandskosten während der Bauphase. Bewertung: Niedrig / Mittel / Hoch.
Säule 2: Mietlage – Aktuelle Kaltmiete (pro m²), Mietspiegel-Vergleichsmiete nach Sanierung, Nachfrage (Bewerbungen pro Inserat), typische Leerstandsdauer, Mietentwicklung (steigend/stabil/rückläufig), Modernisierungsumlage nach §559 BGB. Bewertung: Schwach / Mittel / Stark.
Säule 3: Bausubstanz – Bestandsanalyse (Checkliste 2) durchgeführt, Pflichtmaßnahmen identifiziert, Schadstoffverdacht (Asbest, Blei, PAK), E-Check, Rohinstallation-Zustand, Bad (Komplett oder Teilsanierung), Strang. Bewertung: Gut / Mittel / Schlecht.
Ergebnis-Matrix:
- Niedrig/Schwach/Gut → Paket 1 minimal oder Verkauf prüfen
- Mittel/Mittel/Mittel → Paket 2 (Sanierung) – Standardfall
- Hoch/Stark/Schlecht → Paket 3–4 (Modernisierung bis Komplett)
- Hoch/Schwach/Schlecht → Wirtschaftlichkeit fragwürdig
Der Gesamtprozess: Wie die Checklisten zusammenwirken
1. Erstbesichtigung (Checkliste 1) → Rohdaten erfassen 2. Bestandsanalyse (Checkliste 2) → Daten bewerten 3. Dreiklang-Bewertung (Vorlage 3) → Budget, Mietlage und Bausubstanz zusammenführen 4. Sanierungspaket bestimmen 5. Budget (Vorlage 1) → Finanziellen Rahmen festlegen 6. Zeitplan (Vorlage 2) → Ablauffolge planen 7. Angebotsvergleich (Checkliste 3) → Angebote prüfen 8. Qualitätskontrolle (Checkliste 4) → Bauphase begleiten 9. Abnahme (Checkliste 5) → Prozess abschließen
Wer den Prozess dokumentiert, verfügt über eine lückenlose Akte: Im Gewährleistungsfall belegt sie beauftragte und abgenommene Leistungen. Bei der Steuererklärung dokumentiert sie Erhaltungsaufwand vs. Herstellungsaufwand. Bei Mietstreitigkeiten zeigt sie den Zustand vor und nach Sanierung. Beim nächsten Mieterwechsel gibt sie Überblick über verbaute Materialien.
Versicherungsperspektive: Wohngebäudeversicherung über die Sanierung informieren. Bauherrenhaftpflicht ab Paket 2 dringend empfohlen. Bei Paket 3–4 zusätzlich Bauleistungsversicherung einplanen.
Abschluss-Checkliste: Habe ich alles?
Diese 14 Punkte fassen den gesamten Prozess zusammen – vom ersten Blick bis zum letzten Handschlag.
Praxis-Tipps
Checklisten ausdrucken und mitnehmen
Drucken Sie die Erstbesichtigungs-Checkliste aus und nehmen Sie sie zur Besichtigung mit. Digital geht natürlich auch – aber mit Stift und Papier sind Sie schneller. Markieren Sie direkt vor Ort: Grün (OK), Gelb (prüfen), Rot (Maßnahme nötig). Nach der Begehung: Fotos den Prüfpunkten zuordnen und digital archivieren. Der Zeitaufwand dafür beträgt 20 Minuten, spart aber Stunden in der Planungsphase.
Angebotsvergleich nur mit gleichem LV
Ein Angebotsvergleich ist nur sinnvoll, wenn alle Handwerker die gleiche Leistungsbeschreibung erhalten. Erstellen Sie ein einfaches Leistungsverzeichnis (was genau soll gemacht werden?) und versenden Sie es an alle drei Anbieter. Sonst vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Fehlen im günstigsten Angebot Positionen, handelt es sich nicht um ein schlankes Angebot – es ist ein unvollständiges Angebot, das später teurer wird.
Fotodokumentation verdeckter Leitungen
Die Fotodokumentation verdeckter Leitungen ist keine Kür. Sie ist eine Investition, die sich beim ersten Folgeeingriff auszahlt. Wenn in fünf Jahren ein Nagel in die Wand soll und niemand weiß, wo die Leitungen liegen, wird aus einem Fünf-Minuten-Eingriff ein Schadensfall. Jedes Foto mit Datum, Raum und Gewerk beschriften – und dauerhaft archivieren.
Dreiklang-Bewertung VOR dem Handwerkergespräch
Den Dreiklang-Bewertungsbogen VOR dem ersten Handwerker-Gespräch ausfüllen. Er zwingt dazu, die drei Säulen zu durchdenken, bevor Details und Materialfragen die Aufmerksamkeit binden. Die Antworten auf die Mietlage-Fragen lassen sich oft innerhalb einer Stunde recherchieren – über den Mietspiegel der Gemeinde und eine kurze Recherche auf Immobilienportalen.
Häufige Fragen
? Welche Checklisten brauche ich für eine Sanierung als Vermieter?
Welche Checklisten brauche ich für eine Sanierung als Vermieter?
? Wie viel Puffer sollte ich bei einer Sanierung einplanen?
Wie viel Puffer sollte ich bei einer Sanierung einplanen?
? Was ist die wichtigste Prüfung bei der Abnahme?
Was ist die wichtigste Prüfung bei der Abnahme?
? Wann muss ich während der Bauphase prüfen?
Wann muss ich während der Bauphase prüfen?
? Was bedeutet die Dreiklang-Bewertung?
Was bedeutet die Dreiklang-Bewertung?
? Wie lange dauert eine typische Wohnungssanierung?
Wie lange dauert eine typische Wohnungssanierung?
? Woran erkenne ich, ob ein Angebot vollständig ist?
Woran erkenne ich, ob ein Angebot vollständig ist?
Sanierung professionell planen und umsetzen
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Normen & Quellen
- VOB/B §12: Abnahme – Rechtsfolgen, Gewährleistungsbeginn
- BGB §§ 633–638: Werkvertragsrecht – Mängelhaftung, Gewährleistung
- BGB §§ 640, 641: Abnahme und Fälligkeit der Vergütung
- DIN 18534: Abdichtung von Innenräumen – Badabdichtung
- DIN 18560: Estriche im Bauwesen – CM-Feuchtemessung
- VDE 0100-600: Prüfung von Niederspannungsanlagen (E-Check)
- TRGS 519: Asbest – Abbruch, Sanierung, Instandhaltung
- HOAI: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (Referenz LV-Erstellung)
- BSB Bauschadenbericht: Durchschnittlich 29 Mängel pro Bauprojekt