Wohnungssanierung: Was wir für Sie übernehmen
Bei einer Wohnungssanierung bringen wir eine bestehende Wohnung technisch und optisch auf den aktuellen Stand. Wir übernehmen die Ausführung und koordinieren alle Gewerke: Maler, Bodenleger, Fliesenleger, Sanitär, Elektrik, Türen und Heizkörper. Sie haben einen festen Ansprechpartner, der während der Bauphase erreichbar bleibt.
Nicht jede Wohnung braucht alles neu. Bei der Besichtigung klären wir, was erhalten bleiben kann und welche Arbeiten wirklich nötig sind. Der vereinbarte Umfang steht im Festpreisangebot. Zusätzliche Wünsche oder verdeckte Schäden besprechen wir mit Ihnen, bevor wir sie ausführen.
Renovieren, sanieren oder kernsanieren: Welcher Umfang passt?
Die drei Begriffe beschreiben, wie tief wir eingreifen. Eine Renovierung erneuert Oberflächen: Wände, Böden, Türen, eventuell die Sanitärobjekte im Bad. Dafür reichen meist 2–3 Wochen. Eine Sanierung geht an die Technik – neues Bad, neue Elektroverteilung, erneuerte Leitungen. Bei einer Komplettsanierung kommen alle Gewerke zusammen; hier planen wir meist 5–7 Wochen. Eine Kernsanierung baut bis auf den Rohbau zurück und ist nur nötig, wenn die Substanz es verlangt.
Welche Stufe zu Ihrer Wohnung passt, entscheidet der Zustand, nicht das Wunschpaket. Eine ausführliche Gegenüberstellung finden Sie unter Sanierung oder Renovierung?, Richtpreise je Stufe in der Preisübersicht.
Drei Wohnungen, drei Ausgangslagen
Was eine Wohnungssanierung konkret bedeutet, zeigen drei abgeschlossene Projekte. Alle drei waren Mietwohnungen, jede hatte einen anderen Schwerpunkt.
Dortmund-Hörde, 74 m², 6 Wochen: Nach dem Mieterwechsel haben wir die Wohnung in einem Durchgang erneuert. Vinyl in allen Räumen, Wannenbad und Gäste-WC neu, E-Check und neue Unterverteilung, sieben neue Türblätter, zwei beschichtete Balkone. Alle Details: 74-m²-Wohnung in Dortmund-Hörde.
Bochum-Weitmar, 48 m², 6 Wochen: Hier wollte der Vermieter den Altbau-Charakter behalten. Die Holzdielen wurden geschliffen und versiegelt, Bad und Elektrik dagegen komplett erneuert. Erhalten und erneuern schließen sich nicht aus: 48-m²-Wohnung in Bochum-Weitmar.
Unna-Königsborn, 49 m², 4 Wochen: Wände und Decken waren stark mit Nikotin belastet. Bevor die neue Raufaser kam, haben wir 120 m² mit Sperranstrich vorbehandelt – sonst schlägt der Belag wieder durch. Dazu ein neues Bad mit bodengleicher Dusche, neue Elektrik und eine RC2-Wohnungstür: 49-m²-Wohnung in Unna-Königsborn.
Nicht jede Baustelle läuft nach Plan. In einer 57-m²-Altbauwohnung in Dortmund-Huckarde kamen nach dem Rückbau massive Putzschäden zum Vorschein, eine Wand musste neu gesetzt werden. Die Sanierung dauerte sieben statt sechs Wochen. Solche Befunde sprechen wir sofort an: Altbauwohnung in Dortmund-Huckarde.
Typische Anlässe: Mieterwechsel, Kauf, Eigennutzung
Der häufigste Anlass ist ein Auszug. Die Wohnung steht leer, der Vormieter hat lange darin gewohnt, und vor der Neuvermietung sollen Bad, Böden und Elektrik auf Stand. Der zweite große Anlass ist der Kauf: Wer eine ältere Eigentumswohnung erwirbt, möchte vor dem Einzug oder der ersten Vermietung alles erledigt haben. Seltener sanieren Eigentümer, weil sie selbst wieder einziehen oder verkaufen wollen.
Der Anlass bestimmt die Ausstattung. Für die Vermietung empfehlen wir robuste, pflegeleichte Materialien, die mehrere Mieterwechsel überstehen. Wer selbst einzieht, legt meist mehr Wert auf Raumaufteilung und Details.
Ablauf: von der Besichtigung bis zur Übergabe
Zuerst besichtigen wir die Wohnung, meist in 30 bis 60 Minuten, und halten fest, welche Arbeiten Sie beauftragen möchten. Innerhalb von 3–5 Werktagen erhalten Sie das Festpreisangebot, aufgeschlüsselt nach Gewerken. Nach Ihrer Zusage stimmen wir Materialauswahl und Zeitplan ab und beschaffen die Materialien vor Baubeginn. So wartet später kein Handwerker auf Fliesen oder Türen.
Die Reihenfolge auf der Baustelle ergibt sich aus der Technik: Rückbau, Rohinstallation für Elektro und Sanitär, Wandarbeiten, Bad, dann Böden und Türen. Trocknungszeiten gehören in den Zeitplan, nicht in die Ausrede. Ein vollständiger Rückbau ist nicht immer nötig – in Unna blieb zum Beispiel der Fliesenboden der Küche erhalten. Zum Schluss nehmen wir die Wohnung gemeinsam mit Ihnen ab und übergeben die Dokumentation.
Festpreis und Eventualpositionen
Der Festpreis umfasst alles, was nach der Besichtigung im Angebot steht: Material, Handwerkerleistung, Entsorgung, Koordination und Endreinigung. Was vorher nicht sichtbar ist – Feuchtigkeit hinter alten Fliesen, beschädigte Leitungen, Elektrik ohne Schutzleiter –, steht als Eventualposition mit Einzelpreis im Angebot. Abgerechnet wird sie nur, wenn der Fall eintritt und Sie zugestimmt haben. So wissen Sie vorher, was im ungünstigsten Fall dazukommt.
Welche Gewerke gehören zur Wohnungssanierung?
Je nach Umfang arbeiten in einer Wohnung bis zu neun Gewerke: Rückbau und Entsorgung, Trockenbau, Elektrik, Sanitär, Fliesen, Maler, Bodenbeläge, Türen und Heizkörper. In einer 94-m²-Wohnung in Bochum-Langendreer kamen ein Cat7-Netzwerk und neun elektrische Rollläden dazu. Umgekehrt muss nicht jedes Gewerk anrücken: Dort waren Türzargen und sechs Heizkörper gut erhalten, also haben wir sie aufgearbeitet statt getauscht. Einen Überblick über alle Gewerke gibt der Ratgeber Gewerke bei der Wohnungssanierung.
Leer oder bewohnt sanieren?
Wird nur gestrichen oder ein neuer Boden verlegt, kann die Wohnung manchmal bewohnt bleiben. Sobald Bad, Leitungen oder Elektrik erneuert werden, geht das in der Regel nicht: Staub, Lärm und zeitweise abgestellte Anschlüsse machen das Wohnen unmöglich. Soll die Wohnung trotzdem genutzt werden, prüfen wir bei der Besichtigung, ob ein raumweises Vorgehen machbar ist. Das verlängert die Bauzeit, ist bei größeren Wohnungen aber manchmal eine Option.
Mietwohnung oder Eigentumswohnung?
Für Vermieter zählen Leerstand, Zeitplan und eine Ausstattung, die zur geplanten Wiedervermietung passt. Mehr dazu unter Mietwohnung sanieren lassen. Bei Eigentumswohnungen kommt die Eigentümergemeinschaft ins Spiel: Arbeiten am Gemeinschaftseigentum – je nach Teilungserklärung etwa Steigleitungen oder Fenster – brauchen einen Beschluss der WEG. Wir klären vorab mit Ihnen und der Verwaltung, was in Ihrem Sondereigentum liegt.
Geht es um mehr als eine Wohnung, finden Sie die passenden Leistungen unter Haus sanieren lassen und Mehrfamilienhaus sanieren.
Wohnungssanierung in Dortmund, Bochum, Unna und Umgebung
Unser Büro liegt am Kleyer Weg 40 in Dortmund. Von hier betreuen wir Wohnungen in zwölf Städten im Ruhrgebiet, jede mit eigener Stadtseite. Dokumentierte Projekte aus der Nachbarschaft zeigen derzeit diese drei: Wohnungssanierung Dortmund mit Beispielen aus Hörde und Huckarde, Wohnungssanierung Bochum mit Wohnungen in Weitmar und Langendreer sowie Wohnungssanierung Unna mit der Nikotinsanierung in Königsborn.
Förderung und Steuern: Was realistisch ist
Für Bad, Böden und Malerarbeiten gibt es in der Regel keine Förderung. Anders bei energetischen Maßnahmen wie Heizungstausch, neuen Fenstern oder Dämmung: Hier kommen Programme von KfW und BAFA infrage, meist mit Antrag vor der Auftragsvergabe. Die Konditionen ändern sich häufig, deshalb nennen wir hier keine Quoten. Vermieter können Erhaltungsaufwand in der Regel als Werbungskosten ansetzen; wer kurz nach dem Kauf saniert, sollte die steuerliche Einordnung vorher mit dem Steuerberater klären. Mehr dazu im Ratgeber Handwerkerkosten steuerlich absetzen.
Kostenlose Besichtigung: So bereiten Sie sich vor
Die Besichtigung ist kostenlos und unverbindlich. Hilfreich sind ein Grundriss, das ungefähre Baujahr und eine kurze Liste: Was muss raus, was darf bleiben, bis wann soll die Wohnung fertig sein? Wohnt noch ein Mieter darin, legen wir den Termin vor den Auszug. Dann steht der Zeitplan, sobald die Schlüssel zurückkommen. Das Angebot erhalten Sie 3–5 Werktage nach dem Termin, und Sie entscheiden in Ruhe.










