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Fenster & Türen im Eigenheim sanieren – Energie, Förderung und Wohnqualität

Fenster & Türen im Eigenheim sanieren – Energie, Förderung und Wohnqualität

3-fach-Verglasung, BAFA-Förderung und raumhohe Innentüren: Das Gewerk für Eigennutzer mit Anspruch

Als Eigennutzer investieren Sie in Fenster und Türen anders als ein Vermieter: Sie wählen nach Wohnqualität, Energieeinsparung und persönlichem Stil – und nutzen staatliche Förderung über BAFA und KfW. Alte Einfachverglasung lässt bis zu 30 Prozent Ihrer Heizenergie entweichen. Moderne 3-fach-Verglasung mit RAL-Montage halbiert diesen Verlust – und Sie leben täglich besser.

Bei der Altbausanierung spielen Türen, Zargen und Fenster eine zentrale Rolle – kaum ein Gewerk hat mehr Einfluss auf Energieverbrauch und Wohngefühl. Ein Haus aus den 1970er Jahren mit Originalfenstern verliert über die Glasflächen rund 25–30 Prozent der Heizwärme. Moderne 3-fach-Verglasung reduziert diesen Verlust auf ein Fünftel – das bedeutet spürbar geringere Heizkosten und ein angenehmeres Raumklima ohne Zugluft.

Aber es geht nicht nur um Energie. Raumhohe Innentüren lassen kleine Räume größer wirken. Eine neue Haustür mit Sicherheitsklasse RC2 schützt vor Einbrechern und macht einen starken ersten Eindruck. Elektrische Rollläden bieten Komfort, den Sie nie wieder missen möchten.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Fenster und Türen für Ihr Baujahr sinnvoll sind, was die verschiedenen Ug-Werte bedeuten und warum RAL-Montage für Förderfähigkeit Pflicht ist.

Fenstertausch spart 10–20 % Heizenergie – spürbare Wirkung auf Wohnkomfort und Raumklima
3-fach-Verglasung (Ug ≤ 0,7) ist heute Standard – nicht Premium
RAL-Montage mit 3 Dichtungsebenen: Pflicht für BAFA/KfW-Förderung
Epochen-Übersicht

Fenster und Türen nach Baujahr

Je nach Baujahrzehnt Ihres Hauses finden Sie unterschiedliche Verglasungen und Türen vor. Diese Übersicht zeigt den typischen Zustand und den empfohlenen Handlungsbedarf.

1

Vor 1960

Oberfläche: Einfachglas-Holzfenster, Massivholztüren, keine Rollläden

Problem: Katastrophale Dämmung (Ug ≈ 5,8). Komplett tauschen: Fenster, Haustür, Innentüren

2

1960er

Oberfläche: Erstes Isolierglas, Stahlzargen, einfache Türblätter

Problem: Isolierglas veraltet (Ug 2,8–3,0). Fenster tauschen, Stahlzargen prüfen ob behalten oder ersetzen

3

1970er

Oberfläche: Kunststoff-Fenster mit Isolierglas, manuelle Rollläden, Röhrenspan-Türen

Problem: Dichtungen porös, Isolierglas veraltet. Komplett erneuern, Rollläden motorisieren

4

1980er

Oberfläche: Besseres Isolierglas, Kunststoff oder Holzfenster

Problem: Fenster oft noch brauchbar, aber bei Fassadensanierung auf 3-fach upgraden

5

1990er und später

Oberfläche: Erste 2-fach Wärmeschutzglas-Fenster, bessere Innentüren

Problem: 2-fach WS noch akzeptabel. Bei Fassadensanierung auf 3-fach wechseln, sonst behalten

Entscheidungshilfe

Fenster-Entscheidung: Tauschen oder behalten?

Diese Entscheidungshilfe führt Sie zur richtigen Maßnahme – abhängig vom Zustand Ihrer Fenster und Ihrer Sanierungsplanung.

1

Einfachglas oder altes Isolierglas (vor 1990)?

Ja Ja

IMMER tauschen → 3-fach Wärmeschutzglas (Ug ≤ 0,7 W/m²K). Förderung über BAFA möglich.

Nein Nein

Weiter prüfen

2

2-fach Wärmeschutzglas aus den 1990er Jahren?

Ja Ja

Fassadensanierung geplant? → Ja: Tauschen (3-fach) mit RAL-Montage. Nein: Behalten, mittelfristig planen.

Nein Nein

Weiter prüfen

3

Rahmen und Dichtungen intakt?

Ja Ja

Bei 3-fach-Verglasung: Fenster behalten. Bei 2-fach: Prüfen ob Scheibentausch möglich.

Nein Nein

Komplettaustausch planen – defekte Dichtungen führen zu Wärmeverlust und Zugluft

4

Wert auf Premium-Rahmenmaterial?

Ja Ja

Holz-Alu-Fenster: Holz innen (warm, natürlich), Aluminium außen (wetterfest, wartungsarm). Hohe Lebensdauer, kaum Pflegeaufwand.

Nein Nein

Kunststoff-Fenster: pflegeleicht, 30–40 Jahre Lebensdauer. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

5

Smart-Home-Integration gewünscht?

Ja Ja

Elektrische Rollläden mit Funkmotor einplanen – Zeitschaltung, Sonnensensor, App-Steuerung möglich.

Nein Nein

Manuelle Rollläden oder Raffstores ausreichend

Innentüren: Mehr als ein funktionales Element

Innentüren werden bei der Sanierung oft unterschätzt. Dabei prägen sie den Raumcharakter maßgeblich. Im Eigenheim lohnt sich Qualität – Sie leben jahrzehntelang mit diesen Türen.

| Typ | Eigenschaften | |-----|---------------| | Röhrenspan | Hohlkammer-Konstruktion, leicht, günstiger Schallschutz (Rw 20–25 dB) | | Vollspan | Massive Spanplatte, schwerer, besserer Schallschutz (Rw 27–32 dB) | | Massivholz | Echtholz, schwer, Premium-Schallschutz (Rw 32–38 dB), individuell |

Bei Oberflächen gilt: Weißlack ist zeitlos und passt zu jedem Stil (seidenmatt oder Hochglanz). Echtholzfurnier in Eiche, Nussbaum oder Buche wirkt natürlich und hochwertig. LA-Türen mit Glas-Lichtausschnitt helfen bei dunklen Fluren.

Standard-Türhöhe beträgt 1.985 mm. Raumhohe Türen (2.100–2.500 mm) wirken deutlich eleganter und lassen Räume größer erscheinen – ein Upgrade, das Sie täglich sehen.

Die Türklinke ist das Detail, das jeder Besucher anfasst. Edelstahl wirkt modern, Messing klassisch, Matt-Schwarz liegt im Trend. Wählen Sie einheitliche Garnituren für das gesamte Haus – Stilbrüche fallen auf.

Zargen: Der Rahmen macht das Bild

Die Türzarge ist der Rahmen für Ihr Türblatt. Im Altbau finden Sie meist Stahlzargen oder ältere Holzzargen vor. Beide können Sie behalten oder ersetzen – je nach Zustand und gewünschter Optik.

  • Holzzargen (Standard): Klassisch, lackiert oder furniert. Einfacher Einbau, gut für Renovierung geeignet.
  • Stahlzargen (Bestand): Extrem langlebig und stabil. Im Altbau oft vorhanden. Bei Rost oder Verbogensein: Austausch empfohlen – Behalten und Lackieren ist oft wirtschaftlicher.
  • Blockzargen (Modern): Verdeckte Montage, flächenbündiger Look. Ideal für Trockenbau-Wände und Neubauten.

Altbauwände sind oft 24–30 cm dick plus Putz. Standard-Zargen passen nicht. Messen Sie vor der Bestellung exakt – ein Auftrag beim Tischler für angepasste Zargen erspart Ärger auf der Baustelle.

Wenn Stahlzargen gerade und rostfrei sind, lohnt sich oft das Behalten. Professionell lackiert (2× Grundierung, 2× Lack) sehen sie aus wie neu – und der Aufwand ist deutlich geringer als beim Kompletttausch.

Sondertüren: Schiebetüren, Glas und Sicherheit

Neben Standard-Drehtüren gibt es Spezialanwendungen, die im Eigenheim erheblichen Mehrwert bieten.

Schiebetüren sparen Platz (kein Schwenkbereich), wirken modern und passen gut zu offenen Wohnkonzepten. Wandlaufend (sichtbar) oder in Kassette (in der Wand verschwindend) – Kassetten-Systeme erfordern eine Trockenbau-Vorwand (ca. 12 cm Tiefe).

Glastüren bringen Licht in dunkle Flure und Durchgangsräume. ESG (Einscheiben-Sicherheitsglas) oder VSG (Verbund-Sicherheitsglas), Milchglas für Privatsphäre oder Klarglas für maximales Licht.

Brandschutztüren sind gesetzliche Pflicht zwischen Keller/Heizraum/Garage und dem Wohnbereich (T30 = 30 Min. Feuerwiderstand). Die Landesbauordnung NRW schreibt dies für bestimmte Bereiche vor.

Schallschutztüren (Rw 32–42 dB) lohnen sich für Schlafzimmer an Straßen, Home-Office oder Musikräume. Wichtig: Nur wirksam mit passender Zarge und umlaufender Dichtung.

Fenster: Das Energie-Kernthema beim Eigenheim

Kein anderes Bauteil hat so viel Einfluss auf Ihren Energieverbrauch wie die Fenster. Ein ungedämmter Altbau verliert über veraltete Fenster bis zu 30 % der Heizwärme. Moderne Fenster reduzieren diesen Verlust auf ein Bruchteil – und Sie spüren den Unterschied sofort: keine Zugluft, keine kalten Fensterbänke, kein Schwitzen an den Scheiben.

Fenster-Generationen im Überblick:

| Generation | Verglasung | Ug-Wert | Bewertung | |------------|------------|---------|----------| | Vor 1970 | Einfachglas | ≈ 5,8 W/m²K | Katastrophal – sofort tauschen | | 1970–1990 | Isolierglas (2-Scheiben) | 2,8–3,0 W/m²K | Schlecht – tauschen | | 1990–2005 | 2-fach Wärmeschutzglas | 1,0–1,3 W/m²K | Akzeptabel – bei Fassadensanierung upgraden | | Seit 2010 | 3-fach Wärmeschutzglas | 0,5–0,7 W/m²K | Sehr gut – Standard bei Neubau/Sanierung |

Was bedeutet der Ug-Wert?

Der Ug-Wert (g = glazing, Verglasung) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter durch die Glasfläche verloren geht. Je niedriger, desto besser.

  • Ug 5,8 (Einfachglas): 5,8 Watt pro m² pro Grad Temperaturdifferenz
  • Ug 0,6 (3-fach): Nur noch 0,6 Watt – zehnmal besser!

Der g-Wert – solare Gewinne nutzen:

Der g-Wert gibt an, wie viel Sonnenwärme durch das Glas ins Haus gelangt. Höherer g-Wert = mehr passive Solarwärme.

  • Südfenster: Höheren g-Wert wählen (0,50–0,55) für kostenlose Sonnenwärme im Winter
  • Nord-/Ostfenster: g-Wert weniger relevant, hier auf niedrigen Ug-Wert achten

Förderfähigkeit: BAFA/KfW fördern den Fenstertausch mit bis zu 20 % der Kosten. Voraussetzung:

  • Uw ≤ 0,95 W/m²K (Gesamtfenster inkl. Rahmen)
  • RAL-Montage mit dokumentierten 3 Dichtungsebenen
  • Fachgerechter Einbau durch zertifizierten Betrieb

2-fach oder 3-fach Verglasung – was ist sinnvoll?

Diese Frage stellen sich viele Eigenheimbesitzer. Die Antwort ist heute eindeutig: Bei einer Sanierung gibt es keinen rationalen Grund mehr für 2-fach-Verglasung.

| Merkmal | 2-fach WS | 3-fach WS | |---------|-----------|----------| | Ug-Wert | 1,0–1,3 W/m²K | 0,5–0,7 W/m²K – 40–50 % besser | | Förderfähigkeit BAFA | Teils | Ja – 3-fach erfüllt immer Uw ≤ 0,95 |

Der Preisunterschied zwischen 2-fach und 3-fach ist minimal. Der Qualitätsgewinn – Komfort, Dämmung, Schallschutz – ist dagegen erheblich.

Weitere Vorteile der 3-fach-Verglasung:

  • Kein Zugluft-Gefühl: Die innere Scheibe bleibt warm (kaum Kaltluftabfall)
  • Behaglichkeit: Oberflächentemperatur bei -10 °C außen: 17–18 °C statt 12–14 °C (2-fach)
  • Schallschutz: 38–45 dB statt 32–35 dB (bei asymmetrischem Aufbau)
  • Kondensation: Praktisch kein Beschlagen der Scheiben

Einziger Nachteil: Etwas schwerer (ca. 30 kg vs. 20 kg pro m²) – bei großen Fenstern Beschläge prüfen.

3-fach ist heute Standard, nicht Premium. Der Preisunterschied ist minimal, die Vorteile sind erheblich.

Rahmen-Materialien: Kunststoff, Holz oder Holz-Alu?

Das Rahmenmaterial beeinflusst Optik, Pflege und Preis Ihrer Fenster erheblich.

Kunststoff (PVC): Pflegeleicht, witterungsbeständig, 30–40 Jahre Lebensdauer. Optisch einfacher, kann sich bei Hitze ausdehnen. Richtig für Sanierer, die auf Funktion setzen.

Holz: Natürlich, warm, guter Dämmwert, überstreichbar. Pflegeaufwand alle 5–8 Jahre, feuchtigkeitsempfindlich. Richtig für Liebhaber natürlicher Materialien mit Zeit für Pflege.

Holz-Aluminium: Holz innen (warm, natürlich), Aluminium außen (wetterfest, wartungsarm). Aufwändigerer Rahmenaufbau, aber 40–50 Jahre Lebensdauer ohne Nachstreichen. Richtig für Eigennutzer, die Natürlichkeit innen mit Langlebigkeit außen verbinden wollen.

Aluminium: Schlanke Profile, modern, sehr langlebig. Ohne Thermotrennung schlechter Dämmwert. Richtig für architektonisch anspruchsvolle Projekte mit großen Glasflächen.

Wenn das Budget es erlaubt: Holz-Aluminium. Sie haben die warme Holz-Optik im Wohnraum und außen das wartungsfreie Aluminium.

RAL-Montage: Warum sie Pflicht ist

Die Montage ist bei Fenstern mindestens so wichtig wie die Verglasung selbst. Ein perfektes 3-fach-Fenster bringt nichts, wenn es falsch eingebaut wird – dann bildet sich Schimmel, Zugluft entsteht, und die Förderung entfällt.

Die RAL-Montage (nach RAL-Leitfaden zur Montage) definiert drei Dichtungsebenen:

  • Innen (dampfdicht): Verhindert, dass Raumfeuchtigkeit in die Fuge eindringt. Material: Dampfbremsfolie, Kompriband innen.
  • Mitte (wärmedämmend): Füllt den Spalt zwischen Fenster und Mauerwerk. Material: PU-Schaum, Mineralwolle, Dämmband.
  • Außen (schlagregendicht + diffusionsoffen): Hält Regen und Wind ab, lässt Feuchtigkeit nach außen entweichen. Material: EPDM-Dichtband, Kompriband außen.

Warum ist das so wichtig? Ohne innere Abdichtung gelangt Raumfeuchtigkeit in die Fuge, kondensiert und bildet Schimmel – oft erst nach 1–2 Jahren sichtbar. BAFA und KfW verlangen dokumentierte fachgerechte Montage: Ohne RAL-Protokoll keine Förderung. Und die beste Verglasung nützt nichts, wenn an den Fugen Kaltluft einströmt.

Lassen Sie sich das RAL-Montage-Protokoll aushändigen. Ohne diesen Nachweis sind spätere Reklamationen schwierig.

Rollläden, Raffstores und Insektenschutz

Sonnenschutz und Verdunkelung gehören zu den Komfort-Upgrades, die den Alltag spürbar verbessern. Bei der Sanierung lohnt es sich, diese Elemente mitzuplanen.

Rollläden – mehr als Sichtschutz:

  • Wärmedämmung: Geschlossene Rollläden nachts sparen 5–10 % Heizenergie
  • Einbruchschutz: Motorisierte Rollläden können zeitgesteuert auf-/abfahren (Anwesenheitssimulation)
  • Verdunkelung: Für lichtempfindliche Schläfer oder Schichtarbeiter
  • Lärmschutz: Zusätzliche Schallreduktion (ca. 5 dB)

Manuelle Rollläden lassen sich mit Funkmotor nachrüsten. Mit Smart-Home-Anbindung ist auch Zeitsteuerung und Sonnensensor möglich (Alexa, Google, HomeKit).

Raffstores bieten besseren Sonnenschutz als Rollläden, weil die Lamellen geneigt werden können (Lichtlenkung). Optimal für Süd- und Westfenster.

Insektenschutz wird bei der Sanierung oft vergessen. Im Altbau wurde er selten eingeplant – dabei gibt es elegante Lösungen: Spannrahmen (einfach, für Fenster und Türen), Plissee (platzsparend, auch für Dachfenster) oder Rollo (komfortabel). Planen Sie Insektenschutz beim Fenstertausch mit – nachträgliche Montage ist aufwändiger.

Haustür: Sicherheit, Dämmung und erster Eindruck

Die Haustür ist das Gesicht Ihres Hauses. Sie begrüßt jeden Besucher – und muss gleichzeitig Einbrecher abhalten, Wärme drinnen halten und jahrzehntelang funktionieren. Bei der Sanierung lohnt sich hier eine hochwertige Investition.

Sicherheit: RC-Klassen verstehen

Die Widerstandsklasse (RC = Resistance Class) gibt an, wie lange eine Tür einem Einbruchversuch standhält:

| Klasse | Widerstandszeit | Werkzeug | Empfehlung | |--------|-----------------|----------|------------| | RC1 | 3 Min. | Körpergewalt | Nicht empfohlen | | RC2 | 3 Min. | Schraubendreher, Zange | Standard für Eigenheime | | RC3 | 5 Min. | Zusätzlich Brecheisen | Hochsicherheit |

RC2 ist für normale Wohnhäuser ausreichend – Einbrecher geben bei Widerstand schnell auf.

Wärmedämmung: UD-Wert

Der UD-Wert (D = door) gibt die Wärmedämmung der gesamten Tür an:

  • Alte Haustüren: UD 2,5–4,0 W/m²K (schlecht)
  • Förderfähig: UD ≤ 1,3 W/m²K (BAFA-Mindestanforderung)
  • Premium: UD ≤ 1,0 W/m²K

Materialien:

  • Aluminium: Modern, schmal, sehr stabil, wartungsarm
  • Holz: Klassisch, warm, individuell. Pflegebedarf alle 3–5 Jahre
  • Holz-Alu: Kombination beider Vorteile
  • Kunststoff: Pflegeleicht, aber optisch weniger hochwertig

Förderung: BAFA fördert Haustüren mit 15–20 % (je nach Gesamtmaßnahme).

Praxis-Tipp: Haustür zuerst. Sie hat den größten visuellen Impact, den höchsten Wärmeverlust (große Fläche, häufig geöffnet) und den größten Sicherheitsgewinn.

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Checkliste

Checkliste: Fenster & Türen bei der Sanierung

Diese 12 Punkte sollten Sie vor und während der Fenster- und Türensanierung abarbeiten.

Fortschritt 0 / 12
Aus der Praxis

Praxis-Tipps

Vorsicht bei Fenstertausch ohne Fassadendämmung

Wenn Sie neue 3-fach-Fenster einbauen, aber die Fassade nicht dämmen, entsteht ein Risiko: Die Fenster sind jetzt der wärmste Punkt – die Feuchtigkeit kondensiert an den kalten Wänden statt am Fenster. Ergebnis: Schimmelgefahr! Lösung: Gleichzeitig Fassade dämmen oder kontrolliert lüften (dezentrale Lüftungsanlage).

Haustür als erstes Upgrade

Wenn das Budget nicht für alle Fenster reicht: Fangen Sie mit der Haustür an. Sie ist das Erste, was Besucher sehen, hat den größten Wärmeverlust (große Fläche, häufig geöffnet) und bietet den höchsten Sicherheitsgewinn. Eine neue RC2-Haustür verändert den gesamten Eindruck Ihres Hauses.

Förderantrag vor Auftragserteilung

BAFA und KfW fördern nur, wenn Sie den Antrag stellen, bevor Sie den Handwerkerauftrag unterschreiben. Nachträgliche Förderanträge werden abgelehnt – ohne Ausnahme. Die Wartezeit auf den Zuwendungsbescheid beträgt 2–4 Wochen. Diese Zeit sollten Sie einplanen.

Raumhohe Türen als Wertsteigerung

Standard-Türhöhe (1.985 mm) wirkt in Altbauten mit 2,70 m Deckenhöhe oft gedrückt. Raumhohe Türen (2.300–2.500 mm) lassen Räume großzügiger wirken und sind ein sichtbares Qualitätsmerkmal – eine Investition, die sich bei der Wertsteigerung der Immobilie bemerkbar macht.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

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Lohnt sich 3-fach-Verglasung gegenüber 2-fach?

Ja, eindeutig. Der Preisunterschied zwischen 2-fach und 3-fach ist minimal. Die bessere Dämmung (Ug 0,6 statt 1,1) senkt den Heizenergiebedarf spürbar. Zusätzlich gewinnen Sie Komfort: wärmere Innenscheibe, kein Zugluftgefühl, besserer Schallschutz.
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Was ist RAL-Montage und warum ist sie wichtig?

RAL-Montage bedeutet fachgerechten Fenstereinbau nach dem RAL-Leitfaden mit drei Dichtungsebenen: innen dampfdicht, mittig wärmedämmend, außen schlagregendicht. Ohne diese Montage drohen Schimmelprobleme und die BAFA/KfW-Förderung entfällt. Lassen Sie sich die RAL-Montage schriftlich bestätigen und ein Protokoll aushändigen.
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Welche Förderung gibt es für Fenster?

Das BAFA fördert den Fenstertausch mit 15 % der Kosten (20 % mit individuellem Sanierungsfahrplan). Voraussetzung: Uw ≤ 0,95 W/m²K und fachgerechte Montage durch einen Fachbetrieb. Antrag vor Auftragserteilung stellen!
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Soll ich vorhandene Stahlzargen behalten oder tauschen?

Prüfen Sie den Zustand: Gerade, rostfrei, stabil? Dann behalten und professionell lackieren. Verbogen, rostig oder beschädigt? Austausch empfohlen. Behalten vermeidet Wandschäden beim Ausbau und ist oft die wirtschaftlichere Lösung.
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Wann ist eine Brandschutztür Pflicht?

Nach Landesbauordnung NRW sind Brandschutztüren T30 Pflicht zwischen: Garage und Wohnbereich, Heizraum und Wohnbereich, Keller und Treppenhaus. Bei Unsicherheit: Baubehörde fragen oder Brandschutzgutachten erstellen lassen.
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Wie lange dauert der Fenstertausch in einem Einfamilienhaus?

Bei 10–15 Fenstern planen Sie 2–4 Arbeitstage für den Ausbau alter und Einbau neuer Fenster. Voraussetzung: Neue Fenster sind geliefert und Zugang ist vorbereitet. Tipp: Fenstertausch bei mildem Wetter planen – offene Fensteröffnungen bei Frost sind unangenehm.

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Normen & Quellen

  • DIN EN 14351: Fenster und Außentüren – Produktnorm
  • RAL-Leitfaden zur Montage: Fachgerechter Fenstereinbau (3 Dichtungsebenen)
  • GEG §48: Anforderungen an Fenster bei Sanierung (Uw ≤ 1,3 W/m²K bei Austausch)
  • DIN EN 1627-1630: Einbruchschutz Fenster und Türen (RC-Klassen)
  • DIN 4109: Schallschutz im Hochbau (Schalldämmung Fenster und Türen)
  • ift Rosenheim: Prüfinstitut für Fenster, Türen, Fassaden
  • BAFA Richtlinie BEG EM: Bundesförderung effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen

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