Zum Hauptinhalt springen
Malerarbeiten und Wandsanierung – Praxiswissen für Vermieter
Gewerk Vermieter 13 min

Malerarbeiten und Wandsanierung – Praxiswissen für Vermieter

Was bleibt am Ende einer Sanierung im Gedächtnis? Nicht die Elektroinstallation hinter der Wand, nicht die Rohre im Schacht. Was bleibt, sind Oberflächen. Wände, Decken, Zargen, Fensterrahmen. Der frische Anstrich in Weiß. Die saubere Acryl-Fuge am Deckenanschluss. Oder das Gegenteil: Pinselstriche in der Decke, die im Streiflicht sichtbar werden. Farbnasen an der Zarge. Silikonwülste am Sockelleisten-Anschluss.

Malerarbeiten sind das letzte Gewerk vor der Endreinigung. Alles, was vorher passiert ist – Rohinstallation, Trockenbau, Spachtelarbeiten, Fliesenarbeiten, Bodenverlegung – kulminiert in diesem Moment. Saubere Malerarbeiten kaschieren erstaunlich viel. Ein Q2-Spachtel mit leichten Unebenheiten verschwindet unter einer gut geklebten Raufaser. Unsaubere Malerarbeiten dagegen ruinieren alles.

Wände sind ein Hygienefaktor im klassischen Sinne: Ihre Abwesenheit fällt auf, ihre Anwesenheit nicht. Kein Mieter wird sagen, die Spachtelarbeit hier sei hervorragend. Aber jeder Mieter bemerkt eine schiefe Wand, einen Riss über der Tür, eine kalte Ecke am Fenster. Genau deshalb wird bei der Wandsanierung so häufig am falschen Ende gespart.

Was Ihre Malerarbeiten und Wandsanierung kostet, hängt vom Zustand der Bestandswände ab. Praktische Tipps zur Materialwahl, zur richtigen Reihenfolge der Arbeitsschritte und zur Auswahl geeigneter Handwerker finden Sie in den einzelnen Abschnitten dieses Ratgebers. Orientierungspreise finden Sie auf unserer Preisseite.

1

Vor 1960

Bimsstein- oder Ziegelmauerwerk, 24 cm dick, Kalkputz. Oft Leimfarbe als Anstrich. Heizungsnischen mit nur 12 cm Wandstärke.

2

1960er–1970er

Beton-Fertigteile oder Bims, Gipsputz. Mehrere Tapetenschichten übereinander, häufig Ölfarbe an Sockelleisten.

3

1980er

Raufaser, Vliestapete, Ingrain-Tapete. Meist gut überarbeitbar.

4

1990er–2000er

Dispersionsanstrich direkt, Vliestapete. Oft nur ein bis zwei Schichten.

Tapeten entfernen: Leimfarbe, Mehrfachschichten, Nikotinwände

Leimfarbe – das Erbe der Vorkriegsbauten: In Gebäuden vor 1960 trifft man häufig auf Leimfarbe. Ein einfacher Test: Mit dem feuchten Finger über die Wand reiben. Löst sich der Anstrich kreidig ab und färbt den Finger weiß, ist es Leimfarbe. Das Problem: Leimfarbe lässt sich weder überstreichen noch tapezieren. Jeder neue Anstrich löst sich mitsamt der Leimfarbe. Tapetenkleister weicht sie auf – die Tapete fällt. Es gibt keine Alternative zum vollständigen Abwaschen mit warmem Wasser und Schwamm.

Mehrere Tapetenschichten: In 1960er- und 1970er-Wohnungen finden sich regelmäßig vier bis acht Tapetenschichten übereinander. Jede Generation hat einfach drübergeklebt. Das Entfernen funktioniert mit dem Dampftapetenablöser: 15 bis 20 Sekunden pro Stelle, dann mit dem Spachtel abziehen. Aber wenn unter den Tapetenschichten Ölfarbe liegt – ein Klassiker der 1960er –, scheitert der Dampf. Die Feuchtigkeit dringt nicht durch die Ölschicht. Dann bleibt nur mechanisches Schleifen oder chemischer Abbeizer.

Nikotinwände: In Raucherwohnungen sitzen Nikotin und Teer tief in Tapete und Putz. Ein normaler Dispersionsanstrich auf einer Nikotinwand schlägt innerhalb von Wochen gelb durch. Die Tapete muss runter, die Wand braucht eine Spezialgründierung (Nikotinsperre) vor dem neuen Anstrich. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Reihenfolge beim Tapeten entfernen: 1. Möbel und Boden mit Folie schützen (Feuchtigkeit!) 2. Tapete mit Stachelwalze perforieren 3. Mit Dampftapetenablöser oder Sprühflasche einweichen (15–20 Sek.) 4. Mit Spachtel von unten nach oben abziehen 5. Kleisterreste mit Schwamm abwaschen 6. Untergrund trocknen lassen und prüfen (Tragfähigkeit, Risse, Feuchtstellen)

Raufaser vs. Vliestapete: Die richtige Wahl für die Mietwohnung

Die Tapetenwahl in der Mietwohnung ist keine Geschmacksfrage. Es ist eine wirtschaftliche Entscheidung mit langfristigen Konsequenzen.

Raufaser besteht aus zwei Papierschichten mit eingestreuten Holzspänen dazwischen. Die Struktur kaschiert Unebenheiten im Untergrund – und das ist ihr größter Vorteil in der Mietwohnung. Auf einem Q2-Spachtel (dem Standard in der Sanierung) verschwinden leichte Wellen und Spachtelgrate unter der Raufaserstruktur. Raufaser lässt sich drei- bis viermal überstreichen, bevor sie getauscht werden muss. Bei einem durchschnittlichen Mieterwechsel alle fünf Jahre bedeutet das: 15 bis 20 Jahre Standzeit.

Der Nachteil: Raufaser reißt bei Stößen und lässt sich punktuell schwer reparieren. Die Struktur ist uneinheitlich – was manche als gemütlich empfinden, wirkt auf andere altmodisch.

Vliestapete hat eine glattere Oberfläche und wird direkt auf die eingekleisterte Wand gedrückt (nicht die Tapete einkleistern, sondern die Wand). Der Vorteil: schnellere Verarbeitung, keine Einweichzeit, kein Aufquellen. Beim Entfernen lässt sich die Oberschicht trocken abziehen, die Vlies-Grundschicht bleibt als Untergrund für die nächste Tapete.

Der Nachteil für die Mietwohnung: Vliestapete verzeiht weniger Untergrund-Unebenheiten. Was unter Raufaser unsichtbar bleibt, zeichnet sich auf Vliestapete im Streiflicht ab. Das bedeutet: Für Vliestapete brauchen Sie mindestens Q3-Spachtelqualität – das kostet mehr als Q2.

Empfehlung für die Mietwohnung: Raufaser auf Q2-Spachtel ist die wirtschaftlichste Kombination. Die Spachtelarbeit ist günstiger, die Tapete kaschiert Unebenheiten, und die Standzeit ist lang. Vliestapete lohnt sich in starker Mietlage, wo eine glattere Optik den Vermietungserfolg verbessert – dann aber nur mit Q3-Spachtel darunter.

Spachtelqualitäten Q1 bis Q4: Was braucht die Mietwohnung?

Die Spachtelqualität bestimmt, wie glatt die Wand am Ende wird – und damit, welche Tapete oder welcher Anstrich darauf funktioniert. Definiert sind die Qualitätsstufen in den Technischen Richtlinien für Trockenbau des Bundesverbands der Gipsindustrie.

Q1 – Grundverspachtelung: Nur Fugen und Schrauben gespachtelt. Keine Flächenbearbeitung. Sichtbar raue Oberfläche. Geeignet als Untergrund für Fliesen oder wenn die Oberfläche verkleidet wird. Für sichtbare Wände unbrauchbar.

Q2 – Standardverspachtelung: Fugen und Schrauben bündig verspachtelt, Oberfläche geglättet. Leichte Wellen und Spachtelgrate sichtbar, aber nicht spürbar. Der Standard für die Mietwohnung mit Raufaser. Die Raufaserstruktur überdeckt die verbleibenden Unebenheiten zuverlässig.

Q3 – Sonderverspachtelung: Zusätzlich zur Q2-Spachtelung wird die gesamte Fläche übergeglättet. Im Streiflicht sind keine Unebenheiten mehr sichtbar. Nötig für Vliestapete oder glatten Dispersionsanstrich. Der Mehraufwand gegenüber Q2 liegt bei etwa 30 bis 40 %.

Q4 – Vollflächige Spachtelung: Die gesamte Fläche wird vollflächig mit Spachtelmasse überzogen. Absolut glatte Oberfläche für Hochglanzanstriche, Metallic-Farben oder Designoberflächen. In der Mietwohnung nicht erforderlich – der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Mietertrag.

Faustformel: Q2 + Raufaser = 80 % der Mietwohnungen. Q3 + Vliestapete = gehobene Mietlage. Q4 = Eigenheim, nicht Mietwohnung.

Nikotinsperre und Spezialgründierungen

Nikotin und Teer durchdringen Tapeten und setzen sich im Putz fest. Ein normaler Dispersionsanstrich schlägt auf einer Nikotinwand innerhalb von Wochen gelb durch – die wasserlöslichen Inhaltsstoffe wandern durch die neue Farbschicht nach außen.

Die Lösung heißt Sperrgrund (Nikotinsperre). Das sind lösemittelbasierte oder Schellack-basierte Grundierungen, die eine undurchlässige Sperrschicht auf dem Putz bilden. Erst danach kann normal gestrichen oder tapeziert werden.

Anwendung: Tapete restlos entfernen, Wand trocknen lassen. Nikotinsperre mit der Rolle vollflächig auftragen. Trocknungszeit einhalten (je nach Produkt 4 bis 24 Stunden). Erst dann grundieren und tapezieren oder streichen.

Geruchsbindung: Bei stark verrauchten Wohnungen reicht die Nikotinsperre auf der Wand allein nicht. Der Geruch sitzt auch in der Decke, in den Türzargen, im Estrich. In extremen Fällen müssen alle Oberflächen behandelt werden – inklusive Estrich-Grundierung mit Sperrgrund.

Weitere Spezialgründierungen:

  • Tiefgrund auf stark saugenden Untergründen (Porenbeton, alter Kalkputz) – bindet den Staub und reguliert die Saugfähigkeit
  • Haftgrund auf glatten, nicht saugenden Untergründen (Beton, alte Fliesen) – schafft mechanische Haftung
  • Schimmelsperre nach Schimmelbehandlung – fungizide Grundierung als Schutzschicht

Ohne die richtige Grundierung hält kein Anstrich dauerhaft. Die Grundierung ist bei Malerarbeiten das, was die Abdichtung bei Fliesenarbeiten ist: unsichtbar, aber unverzichtbar.

Trockenbau im Altbau: Heizungsnischen, Schächte, Vorwände

Trockenbau begegnet Ihnen bei der Altbausanierung an drei Stellen: beim Schließen von Heizungsnischen, beim Verkleiden von Installationsschächten und beim Errichten von Vorwandinstallationen im Bad.

Heizungsnischen schließen: In Altbauten vor 1970 befinden sich unter den Fenstern Heizkörpernischen – Vertiefungen, in denen die Außenwand auf 12 cm zusammenschrumpft. Diese Nischen sind Kältebrücken. Im Winter kondensiert Feuchtigkeit an der dünnen Stelle, Schimmel entsteht. Beim Schließen wird die Nische mit Gipskartonplatten auf einer Unterkonstruktion aus Metallprofilen zugesetzt. Dahinter kommt idealerweise eine Dämmschicht (Mineralwolle, 40 bis 60 mm). Das verbessert den U-Wert der Wand an dieser Stelle erheblich.

Installationsschächte: In vielen Altbauten liegen Rohrleitungen frei an der Wand oder in improvisierten Nischen. Beim Verkleiden mit Gipskarton entsteht ein sauberer, zugänglicher Schacht. Wichtig: Revisionsöffnungen einplanen, damit Absperrhähne und Zähler erreichbar bleiben.

Materialwahl: Im Bad und in feuchtigkeitsbelasteten Bereichen sind imprägnierte Gipskartonplatten (grün oder blau gekennzeichnet) Pflicht. Standard-Gipskarton (grau) zieht Feuchtigkeit und quillt auf. Für Bereiche mit direktem Wasserkontakt (Duschbereich) sind Zementbauplatten die sicherere Wahl.

Schallschutz an Wohnungstrennwänden: Altbauwände erfüllen selten die heutigen Schallschutzanforderungen. Eine Vorsatzschale aus Gipskarton auf federnden Metallprofilen, mit Mineralwolle gefüllt, verbessert den Luftschallschutz um 5 bis 12 dB. Das ist hörbar – und kann bei lärmempfindlichen Mietern den Unterschied zwischen Kündigung und Vertragsverlängerung ausmachen.

Wandanstrich und Zargenlackierung: Farbwahl und Technik

Farbwahl für die Mietwohnung: Weiß. In der Mietwohnung gibt es keine sinnvolle Alternative zu einem deckenden Weißanstrich. Weiß wirkt hell, vergrößert Räume optisch, schränkt den Mieter nicht ein und ist bei jedem Mieterwechsel problemlos überarbeitbar. Akzentfarben, Grautöne oder Pastellwände schränken die Zielgruppe ein und müssen beim nächsten Wechsel überstrichen werden.

Farbqualität: Nicht jede weiße Wandfarbe ist gleich. Billigfarbe aus dem Baumarkt deckt schlecht, kreidet nach und erfordert drei statt zwei Anstriche. Die Deckkraft wird in Klassen angegeben: Klasse 1 (über 99,5 % Deckkraft) ist der Standard für professionelle Malerarbeiten. Klasse 2 (98–99,5 %) ist akzeptabel. Alles darunter kostet mehr Arbeitszeit als die Ersparnis beim Material.

Streichrichtung und Technik: Professionelle Maler arbeiten mit der Rolle, nicht mit dem Pinsel. Die Rolle (Lammfell oder Mikrofaser, 25 cm breit) erzeugt ein gleichmäßiges Streichbild. Decke zuerst, dann Wände. Immer nass in nass arbeiten – wenn eine Bahn antrocknet und die nächste daneben aufgetragen wird, entsteht ein sichtbarer Ansatz.

Zargen und Heizkörper: Alte Ölfarbe auf Türzargen und Heizkörpern ist in Altbauten allgegenwärtig. Acryllack haftet nicht auf Ölfarbe. Entweder anschleifen und mit Haftgrund vorbehandeln, oder die Ölfarbe komplett entfernen (Heißluftfön oder chemischer Abbeizer). Dann Acryllack in Weiß (seidenmatt) – zwei Anstriche mit Schaumrolle für ein gleichmäßiges Ergebnis.

Fugenabdichtung: An allen Anschlüssen zwischen Wand und Decke, Wand und Zarge, Wand und Fensterbrett gehört eine Acryl-Fuge. Nicht Silikon – Silikon lässt sich nicht überstreichen. Acryl wird mit der Kartusche aufgetragen und mit dem Finger oder einem Fugenglätter abgezogen. Eine saubere Acryl-Fuge am Deckenanschluss wertet den Gesamteindruck enorm auf.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen zu Malerarbeiten und Wandsanierung

?

Kann ich auf mehrere Tapetenschichten einfach drübertapezieren?

Nein. Bei mehr als zwei Tapetenschichten muss alles runter. Jede weitere Schicht erhöht das Gewicht, reduziert die Haftung und erzeugt eine unebene Oberfläche. Ein Dampftapetenablöser löst die meisten Schichten in 15 bis 20 Sekunden pro Stelle. Bei Ölfarbe unter den Tapeten hilft kein Dampf – dann muss mechanisch geschliffen oder chemisch abgebeizt werden.
?

Wie erkenne ich Leimfarbe an der Wand?

Feuchten Finger über die Wand reiben. Löst sich der Anstrich kreidig ab und färbt den Finger weiß, ist es Leimfarbe. Leimfarbe kommt vor allem in Gebäuden vor 1960 vor und muss vollständig mit warmem Wasser abgewaschen werden, bevor gestrichen oder tapeziert werden kann. Jeder Anstrich auf Leimfarbe löst sich früher oder später.
?

Was hilft wirklich gegen Nikotinwände?

Tapete restlos entfernen, Wand trocknen lassen, dann Nikotinsperre (lösemittelbasiert oder Schellack-basiert) vollflächig auftragen. Die Sperrschicht verhindert, dass Nikotin und Teer durch den neuen Anstrich durchschlagen. Erst nach der Sperrgrundierung normal streichen oder tapezieren. Bei extremer Belastung müssen auch Decke, Zargen und Estrich behandelt werden.
?

Raufaser oder Vliestapete für die Mietwohnung?

Raufaser auf Q2-Spachtel ist die wirtschaftlichste Kombination für die meisten Mietwohnungen. Die Raufaserstruktur kaschiert Untergrund-Unebenheiten, die Standzeit beträgt 15 bis 20 Jahre (3–4 Anstriche möglich). Vliestapete wirkt glatter und moderner, erfordert aber Q3-Spachtelqualität – das kostet 30 bis 40 % mehr bei der Spachtelarbeit. Lohnt sich in starker Mietlage.
?

Muss ich Heizungsnischen im Altbau schließen?

Pflicht ist es nicht, aber dringend empfohlen. Heizungsnischen mit nur 12 cm Wandstärke sind Kältebrücken – im Winter kondensiert dort Feuchtigkeit und Schimmel entsteht. Das Schließen mit Gipskarton und Mineralwolle-Dämmung verbessert den Wärmeschutz erheblich und beseitigt die Schimmelgefahr. Moderne Flachheizkörper an der zugesetzten Wand ersetzen die alten Nischenheizkörper.
?

Warum haftet der neue Lack nicht auf alten Türzargen?

Alte Türzargen in Altbauten tragen meistens Ölfarbe oder Alkydharzlack. Moderner Acryllack haftet darauf nicht dauerhaft – er blättert nach Wochen oder Monaten ab. Lösung: Altlack anschleifen (Korn 120), mit Haftgrund vorbehandeln, dann Acryllack auftragen. Bei sehr dicken, rissigen Altlackschichten ist das Komplett-Entfernen mit Heißluftfön die bessere Wahl.
?

Welche Wandfarbe für die Mietwohnung – matt oder seidenmatt?

Matt für Wände und Decken. Seidenmatt für Zargen, Heizkörper und Sockelleisten. Matte Wandfarbe verzeiht Untergrund-Unebenheiten, weil sie Licht gleichmäßig streut. Seidenmatte Wandfarbe reflektiert Licht und macht jede Unebenheit sichtbar – das funktioniert nur auf Q3- oder Q4-Oberflächen. Auf der Zarge ist Seidenmatt richtig: abwischbar, strapazierfähig und optisch sauber.
?

Silikon oder Acryl für Fugen an Wand und Decke?

Acryl. Ausnahme: Nassbereich im Bad (dort Silikon). An allen Anschlüssen zwischen Wand und Decke, Wand und Zarge, Wand und Fensterbrett gehört eine Acryl-Fuge. Acryl ist übermalbar, Silikon nicht. Silikon-Fugen im Wohnbereich lassen sich nicht überstreichen und sehen nach dem Anstrich fleckig aus. Im Bad ist Silikon nötig, weil Acryl nicht wasserbeständig ist.

Malerarbeiten und Wandsanierung – professionell und termingerecht

Von der Bestandsaufnahme über Tapetenabriss, Spachtelarbeit und Nikotinsperre bis zum fertigen Anstrich in Weiß. Saubere Zargen, saubere Fugen, sauberes Ergebnis. Kostenlose Erstberatung, transparente Kalkulation.

Kostenlos & unverbindlich Antwort innerhalb 24h 200+ abgeschlossene Projekte

Kostenlose Beratung zu Ihrem Sanierungsprojekt

Wir beraten Sie unverbindlich zu allen Fragen rund um Ihre Wohnungssanierung. Ein Ansprechpartner für alle Gewerke.

0231 – 58 68 85 60

Mo–So 7–20 Uhr erreichbar

Lassen Sie sich jetzt beraten

1
2
3

Was planen Sie?