Eigentumswohnung sanieren im Ruhrgebiet – was Eigentümer wirklich wissen müssen
Wer eine Eigentumswohnung im Ruhrgebiet sanieren will, steht schnell vor einem bekannten Problem: Der Markt ist eng, Handwerker haben 9 bis 14 Wochen Wartezeit, und ein verlässliches Gesamtangebot bekommt man fast nirgendwo. Stattdessen werden Einzelgewerke selbst koordiniert – Fliesenleger hier, Elektriker da, Maler kommt dann, wenn er kann. Das kostet Zeit, Nerven und meistens auch mehr Geld als geplant.
Dabei ist die Sanierung einer Eigentumswohnung oft eine der rentabelsten Investitionen, die ein ETW-Eigentümer tätigen kann. Eine modernisierte 65-m²-Wohnung mit zeitgemäßem Bad, neuen Böden und frischen Wänden erzielt beim Verkauf oder bei der Neuvermietung deutlich bessere Konditionen als eine Bestandswohnung im Originalzustand. Käufer und Mieter zahlen für Planbarkeit – und eine sanierte Wohnung bietet genau das.
Was kostet die Sanierung einer Eigentumswohnung?
Die ehrliche Antwort: Das hängt vom Baujahr, vom Zustand der Leitungen und vom gewünschten Standard ab. Eine Renovierung – neue Böden, frische Farbe, Tür streichen – liegt bei einer 65-m²-Wohnung grob zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Eine Komplettsanierung, die auch Bad, Elektrik und Heizung einschließt, bewegt sich typischerweise zwischen 35.000 und 55.000 Euro. Konkrete Richtwerte finden Sie auf unserer Preisseite – inklusive Beispielrechnungen für verschiedene Wohnungsgrößen.
Entscheidend ist nicht nur der Preis, sondern wie er zustande kommt. Viele Eigentümer erleben, dass ein günstiges Erstangebot durch Nachträge teurer wird als erwartet. neurealis arbeitet mit Festpreisen – nach einer gründlichen Begehung bekommen Sie ein verbindliches Angebot. Was drin steht, das zahlen Sie. Nicht mehr.
WEG-Koordination: Was darf ich als Eigentümer selbst entscheiden?
Die meisten Maßnahmen innerhalb der eigenen Wohnung – Bad, Böden, Wände, Elektrik im Inneren – fallen ins Sondereigentum. Dafür brauchen Sie keine Genehmigung der Eigentümergemeinschaft. Anders sieht es bei Fensteraustausch, Eingangstüren oder Eingriffen in die Heizungsanlage aus: Hier kann je nach Teilungserklärung eine Abstimmung mit dem WEG-Verwalter nötig sein.
Unser Projektleiter klärt das vorab – inklusive Abstimmung mit Hausmeister und Hausverwaltung für Containerstellplatz, Zugänge und Entsorgungslogistik. Sie müssen einmal den Schlüssel abgeben, der Rest läuft ohne Ihr Zutun.
Sanierung vor dem Einzug oder als Kapitalanlage?
Beide Szenarien kennen wir aus unseren Projekten. Kapitalanleger, die eine Altbauwohnung erworben haben und diese vermieten wollen, profitieren von kurzen Bauzeiten – eine 65-m²-ETW sanieren wir durchschnittlich in 5 bis 6 Wochen. Selbstnutzer, die vor dem Einzug sanieren, legen den Fokus oft auf persönliche Wohnwünsche: Badgestaltung, offene Grundrisse durch Trockenbau, hochwertige Böden. Wir passen die Planung entsprechend an.
Förderung ist in beiden Fällen möglich. KfW-Programm 261 und BAFA-Zuschüsse für Einzelmaßnahmen sind reale Optionen – besonders wenn Heizung oder Fenster getauscht werden. Wir klären in der kostenlosen Dreiklang-Analyse, welche Förderung für Ihr Projekt in Frage kommt.