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Planung Vermieter

Brandschutz im Mehrfamilienhaus: Was bei der Altbausanierung Pflicht wird

Warum eine neue Wohnungstür, ein offener Schacht oder ein ausgebauter Dachboden den Bestandsschutz kippen kann – und wie Sie als Vermieter sauber planen

In einem Haus mit sechs Wohnungen schlafen nachts zwölf bis zwanzig Menschen. Brennt es, entscheiden Treppenhaus, Wohnungstüren und Deckendurchbrüche, ob sie rechtzeitig herauskommen. Im Altbau ist davon vieles nur geduldet, nicht geprüft. Sobald Sie sanieren, ändert sich das. Hier steht, wo die Fallstricke liegen und in welcher Reihenfolge Sie sie angehen.

Ausführung durch neurealis: Dortmund, Bochum & östliches Ruhrgebiet

Beim Bad, beim Boden und bei der Küche wägen Vermieter ab: Was trägt die Miete, was gibt das Budget her? Beim Brandschutz gibt es diese Abwägung nicht. Er ist gesetzliche Pflicht, und Fehler lassen sich nicht nachbessern, wenn der Schaden schon da ist.

Das Haftungsrisiko liegt beim Eigentümer: zivilrechtlich über die Verkehrssicherungspflicht, im schlimmsten Fall strafrechtlich. Und die Versicherung prüft nach einem Brand genau, ob die Vorschriften eingehalten waren. Die gute Nachricht: Im Verhältnis zur Gesamtsanierung ist der Brandschutz ein kleiner Posten. Teuer wird er nur, wenn er vergessen wird.

Reparieren lässt den Bestandsschutz meist bestehen, Austauschen und Umnutzen oft nicht
Die Gebäudeklasse nach BauO NRW legt fest, welcher Feuerwiderstand gefordert ist
Die meisten Mängel entstehen an Schnittstellen zwischen Sanitär, Elektro und Trockenbau
30 Minuten: Feuerwiderstand einer T30-Tür bzw. eines F30-Bauteils – die Zeit, in der Bewohner flüchten und die Feuerwehr eingreift (DIN 4102, Band 1 Kap. 19)
2–3 Minuten: so schnell kann sich Rauch in einem viergeschossigen Haus über einen nicht abgeschotteten Schacht ausbreiten (Praxiswert, Band 1 Kap. 19)
seit 2017: Rauchwarnmelder sind in NRW in allen Wohnungen Pflicht, auch im Bestand (§ 47 Abs. 3 BauO NRW 2018)

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Was planen Sie?

Epochen-Übersicht

Brandschutz im MFH nach Baujahr

Das Baujahr zeigt, wo die Schwachstellen meist sitzen. Erfahrungswerte aus Sanierungen in NRW – jedes Haus ist ein Einzelfall.

1

Vor 1960

Oberfläche: Holzbalkendecken, offene Treppenhäuser, Holztüren ohne Klassifizierung

Problem: Decken erreichen ohne Bekleidung kein F30, nachgerüstete Leitungen ohne Abschottung – Sachverständiger nötig

2

1960er–1970er

Oberfläche: Stahlbetondecken, zentrale Schachtlüftung, einfache Wohnungstüren

Problem: Offene Leitungsschächte, fehlende Brandschutzklappen, Türen ohne Dichtung

3

1980er

Oberfläche: Erste T30-Türen, Brandschutzklappen teils verbaut, HT-Abwasserrohre

Problem: Manschetten an Kunststoffrohren oft vergessen, Kabeldurchführungen lückenhaft

4

Ab 1990

Oberfläche: Bessere Standards, Abschottungen meist vorhanden

Problem: Klappen korrodiert, Abschottungen der ersten Generation ohne Nachweis, Unterlagen fehlen

Entscheidungshilfe

Welche Maßnahme löst welche Pflicht aus?

Nicht jede Sanierung bringt neue Brandschutzanforderungen. Diese vier Fragen ordnen Ihr Vorhaben ein.

1

Werden Wohnungseingangstüren ausgetauscht?

Ja Ja

Gebäudeklasse und Baugenehmigung prüfen. Mindestens dicht- und selbstschließend, in der Praxis meist T30-RS mit Prüfzeugnis – Tür und Zarge als System.

Nein Nein

Die alte Tür darf bleiben. Dichtung und Schließer trotzdem prüfen lassen.

2

Werden Stränge erneuert oder Leitungen durch Decken geführt?

Ja Ja

Jeder Durchbruch braucht eine zugelassene Abschottung. Vor dem Verkleiden fotografieren.

Nein Nein

Bestehende Durchbrüche stichprobenartig auf Abschottung prüfen.

3

Wird der Dachboden ausgebaut oder Gewerbe zu Wohnraum?

Ja Ja

Nutzungsänderung – aktuelle Anforderungen gelten, die Gebäudeklasse kann sich ändern. Brandschutzkonzept beauftragen.

Nein Nein

Weiter mit Rauchmeldern und Rettungswegen.

4

Holzbalkendecken oder unklare Unterlagen?

Ja Ja

Brandschutzsachverständigen einbinden, bevor Leistungen vergeben werden.

Nein Nein

Standardmaßnahmen reichen, sauber dokumentiert.

Bestandsschutz: Wann er endet

Viele Vermieter verlassen sich auf den Bestandsschutz. Er besagt, dass ein Haus, das bei seiner Errichtung den Regeln entsprach, nicht jede neue Vorschrift nachholen muss. Das stimmt – bis saniert wird.

Als Faustregel gilt: Reparatur und Instandhaltung lassen ihn stehen. Wer ein Schloss tauscht oder das Treppenhaus streicht, löst keine neuen Pflichten aus. Wesentliche Änderungen können ihn für das betroffene Bauteil aufheben. Wird die Wohnungseingangstür komplett ersetzt, muss die neue Tür dem heutigen Stand entsprechen. Nutzungsänderungen beenden ihn fast immer. Ein ausgebauter Dachboden mit neuen Aufenthaltsräumen kann das Haus sogar in eine höhere Gebäudeklasse heben.

Niemand warnt Sie automatisch. Geprüft wird erst nach einem Schaden – gegen die Regeln, die bei der Sanierung galten. Wer einen Dachgeschossausbau oder eine Umnutzung von Gewerbe zu Wohnen plant, klärt den Brandschutz deshalb vor der ersten Vergabe.

Die Gebäudeklasse bestimmt das Niveau

Die Bauordnung NRW teilt Gebäude in fünf Klassen. Maßgeblich ist die Höhe: gemessen von der mittleren Geländeoberfläche bis zum Fußboden des obersten Geschosses mit Aufenthaltsräumen.

GebäudeklasseHöheTypisches MFH im Ruhrgebiet
GK 1–2bis 7 m, höchstens zwei NutzungseinheitenZweifamilienhaus
GK 3bis 7 m, sonstige GebäudeDreigeschosser mit sechs Wohnungen
GK 4bis 13 m, Nutzungseinheiten je höchstens 400 m²Vier- bis Fünfgeschosser
GK 5über 13 mgroße Wohnblöcke
Je höher die Klasse, desto höher der Feuerwiderstand für Decken, Treppenraumwände und Abschlüsse – von feuerhemmend (F30) bis feuerbeständig (F90). Die Zuordnung steht in der Baugenehmigung.

T30-RS und Co.: Türen im Treppenhaus

Die Kürzel sind schnell erklärt. T30 heißt 30 Minuten Feuerwiderstand, T90 90 Minuten, RS steht für rauchdicht und selbstschließend. Für Türen vom Treppenraum in die Wohnungen verlangt die Bauordnung mindestens dicht- und selbstschließende Abschlüsse. Zum Keller und zu nicht ausgebauten Dachräumen müssen sie feuerhemmend, rauchdicht und selbstschließend sein – also T30-RS.

Für die Wohnungseingangstür empfehlen wir bei jedem Tausch T30-RS, auch wo das Gesetz formal weniger fordert. Viele Baugenehmigungen und Versicherer setzen es ohnehin voraus. Und im Schadensfall zählt die Verkehrssicherungspflicht, nicht die Mindestanforderung.

Eine Brandschutztür ist nur so gut wie ihr Einbau. Typische Fehler aus der Praxis:

  • Der Spalt zwischen Zarge und Mauerwerk wird mit normalem Bauschaum gefüllt. Der brennt und schmilzt weg.
  • Das Türblatt wird unten gekürzt, die Dichtung liegt nicht mehr auf.
  • Neue Tür in alte Zarge – geprüft ist aber nur das System aus Türblatt, Zarge, Dichtung und Schließer.

Ohne bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) oder Bauartgenehmigung ist die Tür brandschutztechnisch wertlos. Mehr zu Türen und Zargen im Ratgeber Türen und Fenster für Vermieter.

Schächte und Durchbrüche: der Kamineffekt

Geschossdecken trennen im Mehrfamilienhaus die Brandabschnitte. Jedes Rohr, jedes Kabel und jeder Lüftungskanal, der hindurchführt, öffnet diese Trennung. Ohne Abschottung wirkt der Schacht wie ein Kamin. Die meisten Brandopfer sterben nicht an Flammen, sondern an Rauchgas.

Kunststoffrohre: Abwasserrohre aus Polypropylen schmelzen im Feuer und hinterlassen ein Loch in der Decke. Eine Brandschutzmanschette verhindert das. Sie enthält ein Material, das bei Hitze stark aufquillt und die Öffnung verschließt – ganz ohne Strom oder Auslöser.

Kabel: Kabeldurchführungen werden je nach Lage mit Brandschutzmörtel, Brandschutzkissen oder zugelassenem Schaum verschlossen. Jedes System braucht eine Zulassung für genau diese Konstruktion. Mörtel für Massivdecken gehört nicht ungeprüft in eine Trockenbauwand.

Lüftung: Zentrale Abluftschächte der Sechziger bis Achtziger brauchen Brandschutzklappen, die bei etwa 72 °C schließen. Nach Jahrzehnten sind sie oft korrodiert. Eine Klappe, die nicht auslöst, täuscht Sicherheit nur vor.

Geregelt ist das in der Leitungsanlagen-Richtlinie. Wie wir Stränge im bewohnten Haus erneuern, zeigt die Seite Komplettsanierung Mehrfamilienhaus.

Warum Manschetten vergessen werden

Die Manschette ist ein Kleinteil. Trotzdem fehlt sie erstaunlich oft. Der Installateur verlegt die Rohre und geht davon aus, dass der Trockenbauer abschottet. Der Trockenbauer denkt, der Installateur hat die Manschetten dabei. Der Elektriker zieht seine Kabel nach. Dann wird der Schacht verkleidet, der Maler streicht, fertig. Niemand hat nachgesehen.

Das ist das typische Muster, wenn jedes Gewerk für sich arbeitet. Bei uns steht die Abschottung als eigene Position im Leistungsverzeichnis, nicht versteckt im Sanitärgewerk. Der Bauleiter prüft jeden Durchbruch, bevor der Schacht zugeht, und legt die Fotos in die Gebäudeakte. Wie die Gewerke ineinandergreifen: Sanierung durchführen als Vermieter.

Treppenhaus und zweiter Rettungsweg

Jede Wohnung braucht zwei voneinander unabhängige Rettungswege. Der erste ist das Treppenhaus. Es muss im Brandfall lange genug rauchfrei bleiben, deshalb gelten dort strenge Regeln für Wände, Türen und Oberflächen. Bei einer Treppenhaussanierung kommen nur nichtbrennbare Baustoffe infrage.

Der zweite Rettungsweg ist im Wohnhaus meist ein Fenster, das die Feuerwehr mit Steck- oder Drehleiter erreicht. Dafür muss die lichte Öffnung mindestens 0,90 × 1,20 m messen, und das Fenster darf nicht vergittert oder verschraubt sein. Achtung beim Fenstertausch: Ein kleineres Fenster für bessere Dämmwerte oder eine höhere Brüstung kann diese Maße unterschreiten.

Kinderwagen, Schuhregale und Altmöbel im Treppenhaus sind Brandlast im Fluchtweg. Eine Hausordnung allein reicht nicht – Sie müssen kontrollieren und durchsetzen.

Rauchwarnmelder: Pflicht und Dokumentation

Seit dem 1. Januar 2017 gilt die Rauchmelderpflicht in NRW für alle Wohnungen, auch im Bestand. Melder gehören in Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege führen. Einbauen muss der Eigentümer. Die Betriebsbereitschaft liegt beim Mieter, wenn Sie sie nicht selbst übernehmen.

Wir empfehlen Melder mit fest verbauter Zehn-Jahres-Batterie und Q-Label: seltener Fehlalarm, kein nächtliches Piepen. Nach etwa zehn Jahren werden sie getauscht. Ab rund 20 Wohneinheiten rechnen sich Funkmelder mit Ferninspektion: Die jährliche Prüfung läuft ohne Wohnungstermin, das Protokoll entsteht automatisch.

Im Schadensfall müssen Sie nachweisen, dass Sie Ihre Pflicht erfüllt haben. Halten Sie fest: Gerätetyp, Einbauort, Einbaudatum, jede Prüfung mit Ergebnis.

Der blinde Fleck: die Bauphase

Während der Sanierung ist das Brandrisiko am höchsten: offene Schächte, Löt- und Schneidarbeiten, Staub, der Melder auslöst – die dann abgeklebt werden. Auf unseren Baustellen gilt deshalb:

  • Heißarbeiten nur mit Erlaubnisschein, Löschmittel daneben und Brandwache danach
  • Staubschutzkappen statt Klebeband auf den Meldern, abends wieder ab
  • Kein Material im Treppenhaus, ein Feuerlöscher je Arbeitsgeschoss

Melden Sie die Sanierung vorab Ihrer Gebäudeversicherung. Eine nicht angezeigte Gefahrerhöhung kann die Leistung kürzen. Mehr dazu im Ratgeber Baustelleneinrichtung.

Sachverständiger, Kosten und Ablauf

Türen, Manschetten und Melder beherrscht jeder qualifizierte Betrieb. Einen Brandschutzsachverständigen brauchen Sie bei Holzbalkendecken, Nutzungsänderungen, unklaren Unterlagen oder Mängeln aus einer Begehung der Bauaufsicht. Er erstellt ein Brandschutzkonzept für die Planung.

Ein Beispiel aus dem Buch: Mehrfamilienhaus von 1972, sechs Wohnungen auf drei Geschossen, Strangsanierung geplant. Das Mengengerüst: sechs Wohnungstüren T30-RS, 24 Manschetten, zwölf Kabelabschottungen, 18 Rauchmelder, sechs Brandschutzklappen prüfen. Kein Posten, der die Sanierung sprengt.

Beim Mehrfamilienhaus gehen wir in Stufen vor. Erst ein Richtpreis aus unserer Preisübersicht, nach dem kostenlosen Vor-Ort-Check ein Kostenrahmen, der Brandschutz als feste Position enthält. Nach der Feinplanung steht der Festpreis. Tauchen danach bei gleichem Umfang Mehrkosten auf, gehen sie nicht auf Sie über.

Checkliste

Checkliste: Brandschutz bei der MFH-Sanierung

Zehn Punkte, bevor Sie Leistungen vergeben. Was Sie nicht selbst klären können, gehört zum Sachverständigen.

Fortschritt 0 / 10
Aus der Praxis

Praxis-Tipps

Papier-Test an der Brandschutztür

Klemmen Sie bei der Abnahme ein Blatt Papier zwischen Tür und Zarge und schließen Sie die Tür. Lässt es sich leicht herausziehen, liegt die Dichtung nicht an. Danach die Tür aus jeder Öffnungsstellung loslassen: Sie muss von allein zufallen und einrasten.

Keile an Brandschutztüren entfernen

Holzkeile unter Kellertüren und Schnüre am Türschließer sehen wir bei fast jeder Begehung. Sie machen die Brandschutztür zur offenen Tür. Erklären Sie den Mietern den Grund und kontrollieren Sie bei jeder Hausbegehung.

Fotos mit Geschoss und Strang benennen

Benennen Sie jedes Abschottungsfoto nach Strang, Geschoss und Durchbruch, etwa „Strang B, 2. OG, Decke Bad“. In zwanzig Jahren, bei der nächsten Sanierung oder nach einem Schaden, ist genau das die gesuchte Information.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

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Welche Brandschutzvorschriften gelten im Mehrfamilienhaus-Altbau?

Grundlage ist die Bauordnung NRW mit ihren Gebäudeklassen, dazu technische Regeln wie die Leitungsanlagen-Richtlinie und DIN 4102. Im Bestand gilt Bestandsschutz. Bei wesentlichen Änderungen und Nutzungsänderungen müssen die betroffenen Bauteile den heutigen Stand erfüllen.
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Muss ich beim Austausch der Wohnungstür eine T30-Tür einbauen?

Die Bauordnung verlangt für Türen vom Treppenraum in die Wohnung mindestens dicht- und selbstschließende Abschlüsse. Je nach Genehmigung und Gebäudeklasse kann mehr gefordert sein. Wir empfehlen T30-RS mit Prüfzeugnis, als System aus Türblatt und Zarge.
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Wer ist im Mietshaus für Rauchmelder zuständig?

In NRW baut der Eigentümer die Melder ein. Die Betriebsbereitschaft liegt beim Mieter, sofern der Vermieter sie nicht übernimmt. Viele Vermieter beauftragen einen Dienstleister, damit Prüfung und Dokumentation lückenlos sind.
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Was ist der zweite Rettungsweg?

Ein vom Treppenhaus unabhängiger Weg aus jeder Wohnung, meist ein anleiterbares Fenster mit mindestens 0,90 × 1,20 m lichter Öffnung. Beim Fenstertausch dürfen diese Maße nicht unterschritten werden.
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Wann brauche ich einen Brandschutzsachverständigen?

Bei Holzbalkendecken, Dachausbau oder Umnutzung, großen Sanierungen mit geöffneten Brandabschnitten, fehlenden Unterlagen oder einer Mängelfeststellung der Bauaufsicht. Für Standardmaßnahmen reicht ein qualifizierter Fachbetrieb.
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Was kostet Brandschutz bei der Sanierung eines Mehrfamilienhauses?

Er ist ein kleiner Teil der Gesamtsanierung, der Umfang hängt von Baujahr und Maßnahmen ab. Richtpreise stehen in der Preisübersicht. Nach dem kostenlosen Vor-Ort-Check bekommen Sie einen Kostenrahmen, nach der Feinplanung den Festpreis.

Brandschutz im Haus vor der Sanierung klären

Sie planen Strangsanierung, Türtausch oder Dachausbau in Ihrem Mehrfamilienhaus? Beim kostenlosen Vor-Ort-Check sehen wir uns Treppenhaus, Schächte und Türen an und sagen Ihnen, welche Brandschutzpunkte in die Planung gehören.

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Normen & Quellen

  • Bauordnung NRW (BauO NRW 2018) § 2 Abs. 3 – Gebäudeklassen; § 33 – Rettungswege; § 35 – notwendige Treppenräume, Öffnungen; § 47 Abs. 3 – Rauchwarnmelder (Stand prüfen)
  • Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR) bzw. in NRW über die Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB NRW) eingeführt
  • DIN 4102 – Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; Teil 9 Kabelabschottungen; Teil 11 Rohrabschottungen
  • DIN EN 1634 – Feuerwiderstandsprüfung für Türen
  • DIN EN 14604 und DIN 14676-1 – Rauchwarnmelder, Einbau und Instandhaltung
  • vfdb-Richtlinie 14-01 – Q-Label für Rauchwarnmelder
  • § 823 BGB – Verkehrssicherungspflicht; § 28 VVG – Obliegenheiten, Leistungskürzung
  • Holger Neumann: „Sanieren mit System“, Band 1 Vermietung, Kapitel 19 (2026)

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