Haussanierung: Was gehört dazu?
Eine Haussanierung umfasst alle Arbeiten, die nötig sind, um ein Haus wieder in einen modernen, bewohnbaren Zustand zu bringen. Das reicht vom Innenausbau (Bad, Böden, Wände, Elektrik) bis zur Außenhülle (Fassade, Dach, Fenster). Anders als bei einer Renovierung geht es nicht um Schönheitsreparaturen, sondern um die Wiederherstellung der Bausubstanz – oft kombiniert mit energetischen Verbesserungen.
Wer ein älteres Einfamilienhaus, eine Doppelhaushälfte oder ein Reihenhaus kauft, steht schnell vor der Frage: Was muss gemacht werden? Und in welcher Reihenfolge? Klassischer Fall: Die Elektrik ist 40 Jahre alt, das Bad stammt aus den 80ern, die Böden quietschen, und die Fassade bröckelt. Wo fängt man da an?
Innen vs. Außen – Wer macht was?
Viele Hausbesitzer wissen nicht, dass Innenausbau und Außenhülle zwei völlig verschiedene Gewerke sind. Wir bei neurealis machen den Innenausbau selbst: Bad, Böden, Wände, Elektrik, Türen. Für die Außenhülle (Fassade, Dach, Fenster) haben wir spezialisierte Partnerbetriebe, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten. Sie als Bauherr haben trotzdem nur einen Ansprechpartner – wir koordinieren alles.
Warum diese Trennung? Weil Fassadendämmung, Dachdeckerei und Fensterbau Spezialgewerke sind. Die brauchen eigene Gerüste, Zulassungen und Erfahrung. Wir könnten das theoretisch auch lernen – aber dann wären wir nicht mehr die, die Innenausbau perfekt können. Also: Jeder macht, was er am besten kann. Und Sie haben trotzdem nur eine Telefonnummer.
Typische Anlässe für eine Haussanierung
Wann macht eine Komplettsanierung Sinn? Meistens in einer dieser Situationen:
- Hauskauf: Sie kaufen ein älteres Haus (Baujahr 1960–1990) und wollen vor dem Einzug alles auf den neuesten Stand bringen.
- Vermietung: Sie wollen das geerbte Elternhaus vermieten – aber dafür muss erst mal alles saniert werden.
- Eigennutzung: Sie wohnen schon 20 Jahre im Haus und merken: Elektrik, Bad, Heizung – alles ist durch. Jetzt wird's Zeit.
- Energetische Sanierung: Die Heizkosten explodieren, die Fassade ist undicht, die Fenster ziehen. Fördermittel gibt's auch.
In allen Fällen gilt: Wenn mehrere Gewerke gleichzeitig angefasst werden müssen, lohnt sich eine Komplettsanierung. Alles auf einmal ist stressiger – aber am Ende schneller, günstiger und vor allem: koordiniert.
Was kostet eine Haussanierung?
Was kostet eine Haussanierung? Die Frage hören wir oft – und die ehrliche Antwort ist: Kommt drauf an. Ein Reihenhaus mit 90 m² kostet weniger als ein freistehendes Einfamilienhaus mit 150 m². Und ein Haus aus den 80ern (oft schon Zentralheizung, ordentliche Elektrik) ist günstiger als ein Fachwerkhaus von 1920. Die größten Kostentreiber sind Bad, Elektrik, Böden, Fassade und Dach – in dieser Reihenfolge.
Unser Tipp: Planen Sie immer einen Puffer ein. Bei Altbauten findet man fast immer was, was man vorher nicht sehen konnte – maroder Estrich, durchgerostete Wasserleitungen, Asbest in alten Bodenplatten. Das ist normal und kein Grund zur Panik, aber es gehört eingeplant. Einen detaillierten Überblick über typische Kostenbereiche finden Sie auf unserer Seite zu Sanierungskosten.
Fördermöglichkeiten für Ihre Haussanierung
Wenn Sie energetisch sanieren, gibt's Geld vom Staat. Richtig viel sogar. Die wichtigsten Programme:
- KfW-Programme: Kredit mit Tilgungszuschuss für Einzelmaßnahmen (Dämmung, Fenster, Heizung)
- BAFA: Zuschüsse beim Heizungstausch (Wärmepumpe, Pellets, Solarthermie)
- Energieberatung: Förderfähig und oft Pflicht für KfW-Programme
Wichtig: Fast alle Förderungen müssen vor dem ersten Spatenstich beantragt werden. Wer erst baut und dann den Antrag stellt, kriegt nichts. Deshalb klären wir das ganz am Anfang – am besten schon beim Erstgespräch.
Mehr zu Fördermitteln lesen Sie in unserem Ratgeber zur KfW-Förderung bei Altbausanierung.
Reihenfolge der Gewerke – was wird zuerst gemacht?
Wer zum ersten Mal ein Haus saniert, unterschätzt oft eines: Die Reihenfolge entscheidet. Macher-Typen fangen gerne mit dem Bad an – weil das Ergebnis schnell sichtbar ist. Das ist ein Fehler. Wer zuerst die Fliesen legt und danach die Elektrik aufreißt, hat doppelte Arbeit und doppelte Kosten.
Die bewährte Reihenfolge bei einer Haussanierung sieht so aus: Zuerst die Entkernungsarbeiten – alles raus, was weg muss. Alte Böden, Türen, Sanitärobjekte, marode Leitungen. Dann die Rohinstallation: Elektrik neu ziehen, Wasser- und Heizungsleitungen legen. Erst wenn die Leitungen in den Wänden sitzen, kommt der Trockenbau – Wandsysteme, abgehängte Decken, Vorsatzschalen. Danach der Estrich, der braucht 4–6 Wochen Trocknungszeit – das sollten Sie einplanen, sonst verzögert sich alles.
Wenn der Estrich trocken ist, kommen Fliesen und Bodenbeläge. Parallel dazu kann schon gemalert werden – Decken zuerst, dann Wände. Abschließend Türen, Sanitärobjekte, Armaturen, Elektro-Endmontage. Wer die Reihenfolge kennt, versteht auch, warum Bauzeitverzögerungen oft mit dem Estrich beginnen: Ein nasser Sommer, ein zu früh abgedeckter Boden – schon verschiebt sich alles um Wochen.
Bei uns läuft das nach Plan: Wir koordinieren die Gewerke so, dass kein Handwerker auf den anderen wartet. Das gilt für Häuser genauso wie für Wohnungen – falls Sie eine Wohnung statt eines Hauses sanieren möchten, lesen Sie mehr auf unserer Seite zur Wohnungssanierung. Oder direkt zum Gesamtüberblick: Komplettsanierung aus einer Hand.
Warum neurealis für Ihre Haussanierung?
Wir sind keine Generalunternehmer, die alles an Subunternehmer weitergeben. Wir sind Handwerker – mit eigener Crew für den Innenausbau. Bad, Böden, Wände, Elektrik: Das machen wir selbst. Jeden Tag. Seit Jahren. Für die Außenhülle holen wir Spezialisten dazu – aber wir koordinieren alles.
Was uns unterscheidet:
- Festpreis für Innenausbau: Sie wissen vor Baubeginn, was es kostet. Schwarz auf weiß.
- Bewährtes Konzept: Über 50 Wohneinheiten saniert. Funktioniert.
- 3D-Badplanung: Sie sehen vorher, wie es nachher aussieht.
- Fördermittel-Beratung: KfW, BAFA – wir helfen beim Antrag.
- Ein Ansprechpartner: Innen, Außen, Koordination – alles über uns.
Wenn Sie wissen wollen, wie Ihre Haussanierung konkret aussehen könnte, vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin. Wir schauen uns Ihr Haus an, besprechen, was gemacht werden muss – und dann kriegen Sie ein ehrliches Angebot. Ohne Schnickschnack.
Haussanierung in Dortmund und im Ruhrgebiet
Als Dortmunder Handwerksbetrieb kennen wir den regionalen Bestand: Viele Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften im Ruhrgebiet stammen aus den 1950er bis 1980er Jahren. Elektrik nach Kriegsstandard, Bäder aus der Ära der avocadfarbenen Keramik, Böden mit Teer-Estrich. Haussanierung Dortmund bedeutet für uns: Bekanntes Terrain, klare Einschätzungen, realistische Zeitpläne.
Wir arbeiten vor allem im Dortmunder Stadtgebiet und in den umliegenden Städten des Ruhrgebiets – Bochum, Hagen, Witten, Unna. Haussanierung NRW ist für uns kein Marketingversprechen, sondern konkreter Alltag: Wir fahren die Baustellen selbst, niemand delegiert das weiter. Wer ein Einfamilienhaus sanieren möchte, kann sich bei uns auf Antworten verlassen, die zur Region passen – nicht auf Angebote, die nach Süddeutschland passen.
Energetische Haussanierung – lohnt sie sich?
Ja – vor allem wenn ohnehin Gewerke wie Fassade, Dach oder Fenster angefasst werden. Ein Einfamilienhaus sanieren und dabei die Dämmung weglassen? Kurzfristig günstiger, langfristig teurer. Wer ein Haus aus den 70ern komplettsaniert und dabei auf Wärmedämmverbundsystem, moderne Fenster und eine effiziente Heizung setzt, kann die Heizkosten oft halbieren. Konkrete Angaben zu Haussanierung-Kosten – aufgeteilt nach Innen und Außen – finden Sie auf unserer Preisseite.
Neben Eigenheimen sanieren wir auch Eigentumswohnungen und Mietwohnungen. Wenn Sie eine Wohnung statt eines Hauses sanieren möchten, finden Sie hier die passenden Seiten: Eigentumswohnung sanieren oder Mietwohnung sanieren lassen.