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Schimmelsanierung im Ruhrgebiet – Ursachen beseitigen, nicht nur überstreichen

Schimmelsanierung im Ruhrgebiet – Ursachen beseitigen, nicht nur überstreichen

Schimmel dauerhaft entfernen: Ursachenanalyse, fachgerechte Sanierung, Langzeitschutz. Nach DIN 4108 und mit baubiologischer Beratung.

Nächster freier Starttermin: Mai 2026
Festpreisangebot kostenlos & unverbindlich 0231 – 58 68 85 60 · WhatsApp · E-Mail

Mitglied & Partner

Schimmel – und niemand will die Ursache suchen

Warum Vermieter und Eigentümer nicht nur streichen, sondern sanieren sollten

Schwarze Flecken an der Wand, muffiger Geruch im Bad, Stockflecken hinter dem Schrank. Schimmel ist kein kosmetisches Problem. Er ist ein Symptom für Baufehler, Feuchtigkeit oder Wärmebrücken. Wer nur überstreicht, bekommt den Schimmel in wenigen Monaten zurück – plus Mietminderung, Gesundheitsgefahr und rechtliche Auseinandersetzungen. Professionelle Schimmelsanierung bedeutet: Ursache finden, beseitigen, vorbeugen.

Mietminderung & Rechtsstreit

Rechtssichere Ursachenanalyse

Schimmel berechtigt Mieter zur Mietminderung. Vermieter stehen in der Beweispflicht: Liegt es am Lüften oder an der Bausubstanz?

Überstreichen bringt nichts

Ursache finden und dauerhaft beseitigen

Anti-Schimmel-Farbe überdeckt das Problem. Nach wenigen Monaten wächst der Pilz durch die neue Farbe.

Gesundheitsgefahr & Haftung

Professionelle Sanierung mit Langzeitgarantie

Schimmelsporen belasten die Atemwege. Vermieter haften, wenn sie nicht sanieren – gerade bei Kindern und Allergikern.

Bauleiter und Maler besprechen Sanierungsplan auf Tablet

Leistungsumfang

Das ist im Festpreis enthalten

Ursachenanalyse

Feuchtemessung & Thermografie

Feuchtemessung an Wänden, Böden, Decken · Thermografie zur Lokalisierung von Wärmebrücken · Prüfung der Lüftungssituation · Materialproben für Laboranalyse (Schimmelart) · Dokumentation mit Fotos und Messwerten

Schimmelentfernung

Fachgerecht & gesundheitsschonend

Abschottung des befallenen Bereichs · Abtragung befallener Putzschichten · Desinfektion mit fungiziden Mitteln · Entsorgung kontaminierter Materialien · Luftreinigung während der Arbeiten

Abdichtung & Dämmung

Ursachen beseitigen

Außenabdichtung (z.B. bei Kellerwänden) · Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchte · Wärmebrücken dämmen (nach DIN 4108) · Innendämmung mit diffusionsoffenen Materialien · Fensterlaibungen isolieren

Lüftungskonzept

Schimmel langfristig vorbeugen

Lüftungsverhalten analysieren · Dezentrale Lüftungsanlagen planen (falls nötig) · Fensterlüfter oder Abluftventile installieren · Raumklima-Monitoring empfehlen · Mieter-Schulung: richtiges Lüften & Heizen

Neuaufbau & Finish

Wände, Böden, Anstrich

Sanierputz auftragen (kapillaraktiv) · Grundierung mit Sperrgrund · Mineralfarbe oder diffusionsoffene Dispersionsfarbe · Bodenbeläge erneuern (falls befallen) · Abschluss-Feuchtemessung & Dokumentation

Sanitär

Wasser- & Abwasserleitungen

Leckagen und undichte Leitungen lokalisieren · Wasser- und Abwasserleitungen erneuern · Anschlüsse für Bad prüfen und instand setzen · Druckprüfung nach Fertigstellung · Dokumentation Leitungsverläufe

Entkernung

Rückbau & Entsorgung

Schimmelbelastete Bauteile fachgerecht entfernen · Kontaminierte Böden und Wände demontieren · Entsorgung schimmelbefallener Materialien · Bauschutt-Container und Logistik · Saubere Übergabe für Sanierungsarbeiten

Trockenbau

Vorwand & Decken

Vorwandinstallation mit Abstandshalter (Schimmelschutz) · Deckenabhängungen mit Belüftungsraum · Diffusionsoffene Gipsplatten verwenden · Wärmebrücken durch Trockenbau vermeiden · Spachtelarbeiten Q2/Q3 auf Gipsplatten

Ausführungsdauer: ca. 3–6 Wochen

Kostenlose Schimmel-Analyse anfordern

Unsere Beispielprojekte

Komplettsanierungen im Ruhrgebiet

Kostenloses Angebot in 48 Stunden

Kurz beschreiben, schnell zurückgerufen werden

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Preise & Kosten

Transparente Preise für Ihre Sanierung

Alle Preise, Kalkulationsbeispiele und unseren Kostenrechner finden Sie auf unserer Preisseite – transparent und verbindlich.

Festpreis-Garantie ohne versteckte Kosten Detaillierte Aufstellung aller Leistungen Persönliche Beratung inklusive

So läuft Ihre Sanierung ab

In 5 Schritten zum Festpreisangebot

1

Kostenlose Besichtigung + Feuchtemessung

1 Tag

2

Ursachenanalyse (optional: Thermografie + Labor)

1–2 Wochen

3

Festpreisangebot

3–5 Werktage

4

Schimmelentfernung + Desinfektion

2–5 Tage

5

Bauliche Maßnahmen (falls nötig)

1–3 Wochen

6

Neuaufbau & Finish

1 Woche

7

Lüftungskonzept & Übergabe

1 Tag

Bauleiter und Maler besprechen Sanierungsplan auf Tablet

Ihre Vorteile mit neurealis

Warum Eigentümer auf uns vertrauen

DIN-konforme Sanierung

Arbeiten nach **DIN 4108** (Wärmeschutz) und DIN 68800 (Holzschutz) – technisch korrekt, langfristig wirksam

Ursachenanalyse inklusive

Feuchtemessung, Thermografie, Laboranalyse – wir finden die echte Ursache, nicht nur die Symptome

**Langzeitgarantie**

Wir sanieren nicht nur, wir garantieren: Kommt der Schimmel an derselben Stelle zurück, sanieren wir kostenlos nach

Baubiologische Beratung

Materialwahl, Raumklima, Lüftungsverhalten – wir beraten ganzheitlich für gesundes Wohnen

Termingerechte Fertigstellung 97% Termintreue 4,7 Google-Bewertung 300+ Projekte
Holger Neumann telefoniert auf der Baustelle
Holger Neumann

„Schimmel überstreichen löst das Problem nicht. Wir finden die Ursache – ob Wärmebrücke, undichte Abdichtung oder falsches Lüften – und sanieren so, dass der Schimmel nicht wiederkommt.“

Holger Neumann – Geschäftsführer neurealis

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Kundenstimmen

Stimmen aus unseren Projekten

5 von 5 Sternen

Schimmel im Schlafzimmer und im Bad. Ursache war ein Feuchteschaden in der Außenwand. neurealis hat die Ursache professionell beseitigt, nicht nur überstrichen. Trocknung, Abdichtung, neuer Putz. Drei Wochen. Schimmel ist seit über einem Jahr nicht zurückgekommen.

VP

Volker P.

Eigentümer, ETW Herne-Mitte

5 von 5 Sternen

Schimmelsanierung in der Dachgeschosswohnung. Erst dachten wir, nur das Bad sei betroffen. Tatsächlich war die halbe Wohnung feucht. neurealis hat die Ursache gefunden – undichte Dachanschlüsse –, alles trockengelegt und in sechs Wochen instand gesetzt.

ER

Elke R.

Eigentümerin, ETW Castrop-Rauxel

5 von 5 Sternen

Schimmel in zwei Räumen und im Keller – Ursache unklar. neurealis hat erst eine Feuchtemessung gemacht, dann gezielt saniert. Abdichtung, Putz, Anstrich. Vier Wochen. Kein Schimmel mehr. Professionelle Ursachenanalyse statt Symptombehandlung.

GR

Günter R.

Eigentümer, ETW Witten-Herbede

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Schimmelsanierung?

Die Kosten hängen von der Ursache und dem Umfang ab. Oberflächenschimmel (z.B. Fensterlaibung, 2–5 m²) kostet 500–1.500 € – Entfernung, Desinfektion, Anstrich. Wanddurchfeuchtung (10–20 m² Außenwand mit Wärmebrücke) liegt bei 3.000–8.000 € – inklusive Dämmung und Neuaufbau. Komplettsanierung mit Schimmelbeseitigung (Bad + angrenzende Räume) beginnt bei 15.000–35.000 €. Nach der kostenlosen Ursachenanalyse erhalten Sie ein Festpreisangebot.

Muss ich bei Schimmel ausziehen?

Oberflächenschimmel (kleine Flächen, z.B. Fensterlaibung): Ausziehen ist meist nicht nötig. Der Raum wird abgeschottet, gelüftet, nach 1–2 Tagen ist alles fertig. Struktureller Schimmel (große Flächen, bauliche Maßnahmen): Ausziehen ist empfehlenswert, besonders bei Kindern, Allergikern oder Atemwegserkrankungen. Die Arbeiten dauern 1–3 Wochen, je nach Umfang.

Wer zahlt Schimmelsanierung – Vermieter oder Mieter?

Vermieter zahlt, wenn die Ursache baulich ist: Wärmebrücken, undichte Abdichtung, defekte Heizung, unzureichende Dämmung. Mieter zahlt, wenn er falsch lüftet oder heizt – aber das muss der Vermieter beweisen. In der Praxis zahlt fast immer der Vermieter, weil Bausubstanz-Mängel häufiger sind als Fehlverhalten. Unsere Ursachenanalyse liefert Ihnen die rechtssichere Dokumentation: Messprotokolle, Thermografie, Fotos.

Wie erkenne ich die Ursache von Schimmel?

Sichtprüfung gibt erste Hinweise: Schimmel an Außenwänden deutet auf Wärmebrücken hin, Schimmel im Bad auf unzureichende Lüftung, Schimmel im Keller auf aufsteigende Feuchte. Sicherheit gibt nur eine professionelle Ursachenanalyse: Feuchtemessung zeigt, ob die Wand von außen durchfeuchtet ist. Thermografie zeigt Wärmebrücken. Laboranalyse identifiziert die Schimmelart. Wir bieten diese Analyse kostenlos bei der Besichtigung an.

Ist Schimmel überstreichen eine Lösung?

Nein. Anti-Schimmel-Farbe überdeckt den Pilz nur kurzfristig. Wenn die Ursache (Feuchtigkeit, Wärmebrücke) bleibt, wächst der Schimmel in wenigen Monaten durch die Farbe. Professionelle Sanierung bedeutet: Ursache finden und beseitigen, befallene Schichten abtragen, desinfizieren, mit diffusionsoffenen Materialien neu aufbauen. Nur so ist der Schimmel dauerhaft weg.

Wie lange dauert professionelle Schimmelsanierung?

Oberflächenschimmel (kleine Flächen): 1–3 Tage. Wanddurchfeuchtung mit baulichen Maßnahmen: 1–3 Wochen (Abdichtung, Dämmung, Neuaufbau). Komplettsanierung mit Schimmel: 3–6 Wochen (Schimmelentfernung + Bad + Böden + Wände + Elektrik). Die Ursachenanalyse vorher dauert 1–2 Wochen. Gesamtdauer ab Auftragserteilung: 2–8 Wochen, je nach Umfang.

Gibt es Förderung für Schimmelsanierung?

Schimmelsanierung allein wird nicht direkt gefördert. Aber: Wenn Sie die Ursache durch energetische Sanierung beheben (z.B. Außendämmung, neue Fenster, Lüftungsanlage), können Sie KfW-Förderung (Programm 261) oder BAFA-Zuschüsse beantragen. Beispiel: Schimmel durch Wärmebrücke an Außenwand → Außendämmung förderfähig. Wir beraten Sie, welche Förderwege in Ihrem Fall möglich sind.

Was ist der Unterschied zwischen oberflächlichem und strukturellem Schimmel?

Oberflächenschimmel wächst auf der Tapete oder Farbe, ohne tief ins Mauerwerk einzudringen. Ursache: meist falsches Lüften oder kurzfristige Feuchtigkeit (z.B. nach Wasserschaden). Sanierung: Abtragen, desinfizieren, neu streichen. Kosten: 500–1.500 €. Struktureller Schimmel sitzt tief im Putz oder Mauerwerk. Ursache: dauerhafte Durchfeuchtung durch Wärmebrücken, undichte Abdichtung, aufsteigende Feuchte. Sanierung: bauliche Maßnahmen nötig (Abdichtung, Dämmung). Kosten: 3.000–35.000 €. Unsere Feuchtemessung zeigt, welcher Fall vorliegt.

Was ist professionelle Schimmelsanierung?

Schimmel in Wohnungen und Häusern ist kein optisches Problem, sondern ein Symptom für bauliche Mängel oder falsches Nutzerverhalten. Professionelle Schimmelsanierung bedeutet: Die Ursache analysieren, den Pilz fachgerecht entfernen, die Bausubstanz wiederherstellen und Maßnahmen ergreifen, damit der Schimmel nicht wiederkommt. Im Gegensatz zu kosmetischen Lösungen (Anti-Schimmel-Farbe überstreichen) greift eine professionelle Sanierung tief ein: Befallene Putzschichten werden abgetragen, die Wand wird desinfiziert, bauliche Schwachstellen (Wärmebrücken, undichte Abdichtung) werden beseitigt.

Der Unterschied zur Eigenregie liegt in der Systematik: Laien behandeln oft nur die sichtbaren Flecken – der Schimmel wächst hinter der Tapete weiter. Fachfirmen messen die Feuchtigkeit im Mauerwerk, identifizieren die Quelle (Kondensation, aufsteigende Feuchte, Leckage) und sanieren so, dass die Wand dauerhaft trocken bleibt. Das erfordert Fachwissen über Baustoffe, Feuchteschutz und Lüftungstechnik – geregelt in DIN 4108 (Wärmeschutz) und WTA-Merkblättern (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung).

Typische Schimmelursachen im Altbau

Altbauten im Ruhrgebiet – gebaut zwischen 1900 und 1980 – sind besonders anfällig für Schimmel. Die häufigsten Ursachen sind baulich bedingt, nicht durch falsches Lüften:

Wärmebrücken: Ungedämmte Außenwände, Betonstürze über Fenstern, Heizkörpernischen. An diesen Stellen kühlt die Raumluft ab, Feuchtigkeit kondensiert, Schimmel wächst. Besonders kritisch: Ecken zwischen Außenwänden.

Aufsteigende Feuchte: Fehlende oder defekte Horizontalsperre im Mauerwerk. Grundwasser steigt kapillar auf, durchfeuchtet die Wand bis 80 cm Höhe. Typisch bei Kellerwänden und erdberührten Wänden im Erdgeschoss.

Undichte Abdichtung: Risse im Außenputz, defekte Dachabdichtung, undichte Fensteranschlüsse. Regenwasser dringt ein, die Wand bleibt dauerhaft feucht.

Lüftungsmängel: Dichte Kunststofffenster ohne Lüftungsschlitze (nachträglich eingebaut in den 80er/90er Jahren), keine kontrollierte Wohnraumlüftung. Die Feuchtigkeit aus Kochen, Duschen, Wäschetrocknen bleibt im Raum und kondensiert an kalten Wänden.

Heizungsfehler: Einzelne Räume werden nicht beheizt (z.B. Schlafzimmer), die Wandtemperatur sinkt unter 12–14 °C – Schimmelgefahr. Auch: alte Heizkörper zu klein dimensioniert, Vorlauftemperatur zu niedrig.

Diese Ursachen lassen sich mit Feuchtemessung (kapazitiv oder Widerstandsmessung) und Thermografie (Infrarotkamera zeigt Temperaturunterschiede) exakt lokalisieren. Ohne diese Analyse bleibt die Sanierung Glückssache.

Schimmel in Mietwohnungen – Rechtliches für Vermieter

Schimmel in der Mietwohnung ist ein rechtliches Minenfeld. Grundregel: Der Vermieter haftet für Baumängel, der Mieter für Fehlverhalten (falsches Lüften/Heizen). In der Praxis liegt die Beweislast beim Vermieter – er muss nachweisen, dass der Mieter den Schimmel verursacht hat. Gelingt das nicht, muss der Vermieter sanieren. Mietminderung ist bei Schimmel fast immer gerechtfertigt: 10–20 % bei leichtem Befall, bis zu 100 % bei Gesundheitsgefahr (z.B. schwarzer Schimmel im Schlafzimmer). Urteile: AG Hamburg (50 % Minderung bei Schimmel in mehreren Räumen), LG Berlin (20 % bei Schimmel im Bad).

Was Vermieter tun sollten: Schimmel sofort dokumentieren (Fotos, Datum, Umfang). Ursachenanalyse beauftragen (Feuchtemessung, Thermografie) – das kostet 500–1.500 €, sichert aber rechtlich ab. Wenn die Ursache baulich ist (Wärmebrücke, undichte Abdichtung), sofort sanieren – sonst drohen Mietminderung, Schadensersatz, im Extremfall fristlose Kündigung durch den Mieter wegen Gesundheitsgefährdung. Wenn die Ursache beim Mieter liegt (Wäschetrocknen ohne Lüften, Möbel vor Außenwand), schriftlich dokumentieren und Verhaltensänderung einfordern. Bei Nichtbeachtung kann der Vermieter kündigen.

Dekaden-Risiko: Schimmel nach Baujahr

Jede Bau-Dekade hat typische Schwachstellen, die Schimmel begünstigen:

1960er Jahre: Hohe Keller ohne Drainage, fehlende Horizontalsperre, dünne Außenwände ohne Dämmung. Typisches Problem: Feuchte Kellerwände, Schimmel im Erdgeschoss durch aufsteigende Feuchte.

1970er Jahre: Betonfertigteile, ungedämmte Betonstürze über Fenstern (massive Wärmebrücken), einfachverglaste Fenster. Typisches Problem: Schimmel an Fensterstürzen und in Raumecken.

1980er Jahre: Kunststofffenster nachträglich eingebaut (dicht, aber ohne Lüftungsschlitze), keine kontrollierte Lüftung. Typisches Problem: Kondenswasser an Fenstern, Schimmel hinter Möbeln an Außenwänden.

1990er–2000er Jahre: Wärmedämmung ohne bauphysikalisches Konzept, Innendämmung mit Dampfsperren (Feuchte kann nicht entweichen). Typisches Problem: Schimmel hinter der Dämmung, Tauwasserausfall in der Wand.

Moderne Bauten: Luftdichte Gebäudehülle, aber Lüftungsanlage defekt oder falsch eingestellt. Typisches Problem: Zu hohe Raumluftfeuchte (über 60 %), Schimmel in Bädern ohne Fenster.

Ablauf professioneller Schimmelsanierung

Eine fachgerechte Schimmelsanierung läuft in sieben Schritten ab:

1. Ursachenanalyse: Feuchtemessung an allen verdächtigen Stellen (Wände, Böden, Decken). Thermografie zur Lokalisierung von Wärmebrücken. Materialproben für Laboranalyse, um die Schimmelart zu bestimmen (schwarzer Schimmel = Stachybotrys ist gesundheitsgefährlicher als weißer Schimmel). Kosten: 500–1.500 €, bei uns kostenlos im Rahmen der Besichtigung.

2. Abschottung: Der befallene Raum wird mit Folien abgeschottet, Unterdruck erzeugt, damit Schimmelsporen nicht in andere Räume gelangen. Luftreiniger mit HEPA-Filter läuft während der Arbeiten.

3. Abtragung: Befallene Putzschichten, Tapeten, ggf. Gipskartonplatten werden entfernt. Bei strukturellem Schimmel muss oft bis aufs Mauerwerk abgetragen werden.

4. Desinfektion: Die freigelegte Wand wird mit fungiziden Mitteln desinfiziert (z.B. Wasserstoffperoxid, Alkohol). Wichtig: Desinfektion allein reicht nicht – die Ursache muss weg.

5. Bauliche Maßnahmen: Je nach Ursache: Außenabdichtung erneuern, Horizontalsperre einbauen (Injektionsverfahren oder mechanisch), Wärmebrücken dämmen (Innendämmung mit diffusionsoffenen Materialien oder Außendämmung), Lüftungsanlage installieren (dezentral oder zentral).

6. Neuaufbau: Sanierputz auftragen (kapillaraktiv, nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie ab), Grundierung mit Sperrgrund, Anstrich mit Mineralfarbe oder diffusionsoffener Dispersionsfarbe. Keine Latexfarbe, keine Vinyltapete – die sind dampfdicht und fördern Schimmel.

7. Abschluss-Kontrolle: Feuchtemessung dokumentiert, dass die Wand trocken ist (unter 4 % Feuchtegehalt bei Mauerwerk). Fotodokumentation vorher/nachher. Lüftungskonzept: Wir erklären, wie richtiges Lüften und Heizen Schimmel vorbeugt.

Kosten-Faktoren bei Schimmelsanierung

Die Kosten hängen von vier Hauptfaktoren ab:

1. Umfang des Befalls: Kleine Flächen (2–5 m² Fensterlaibung) kosten weniger als großflächiger Befall (komplette Außenwand 20 m²). Oberflächenschimmel (nur auf Tapete/Farbe) ist günstiger als struktureller Schimmel (tief im Putz/Mauerwerk).

2. Ursache: Falsches Lüften → nur Schimmelentfernung + Anstrich nötig (500–1.500 €). Wärmebrücke → zusätzlich Dämmung nötig (plus 2.000–5.000 €). Aufsteigende Feuchte → Horizontalsperre nötig (plus 3.000–10.000 €, je nach Wandlänge). Undichte Abdichtung → Außenabdichtung nötig (plus 5.000–20.000 €, je nach Fläche).

3. Bauliche Maßnahmen: Innendämmung ist günstiger als Außendämmung, aber bauphysikalisch riskanter (Tauwasserausfall). Außendämmung ist teurer (15.000–35.000 € für ein EFH), aber langfristig sicherer. Horizontalsperre: Injektionsverfahren 100–150 €/laufender Meter, mechanische Sperre 200–300 €/laufender Meter.

4. Sekundärschäden: Schimmel hat oft Bodenbeläge, Sockelleisten, Gipskartonwände befallen → müssen erneuert werden. Bei Holzbalkendecken kann der Pilz die Balken angreifen → statische Sicherung nötig. Typische Gesamtkosten: Oberflächenschimmel 500–1.500 €, Wanddurchfeuchtung mit baulichen Maßnahmen 3.000–8.000 €, Komplettsanierung mit Schimmel (Bad + angrenzende Räume) 15.000–35.000 €. Wir erstellen nach der Ursachenanalyse ein transparentes Festpreisangebot – Sie wissen vorher, was es kostet.

Warum oberflächliches Entfernen nicht reicht

Viele Vermieter und Eigentümer versuchen, Schimmel selbst zu entfernen: Mit Anti-Schimmel-Spray behandeln, überstreichen mit Anti-Schimmel-Farbe, fertig. Das Problem: Diese Maßnahmen bekämpfen nur die Symptome, nicht die Ursache. Anti-Schimmel-Farbe enthält Fungizide (z.B. Isothiazolinone), die den Pilz kurzfristig abtöten. Aber: Wenn die Wand weiter feucht bleibt (Wärmebrücke, undichte Abdichtung), wächst der Schimmel in wenigen Monaten durch die Farbe. Dann ist die Sanierung umsonst gewesen – und der Schimmel oft großflächiger als vorher.

Ein weiteres Risiko: Gesundheitsgefahr beim Eigenversuch. Beim Abtragen von Schimmel werden Millionen Sporen freigesetzt. Ohne Schutzausrüstung (Atemschutzmaske FFP3, Schutzanzug) atmet man die Sporen ein – Folge: Atemwegsreizungen, allergische Reaktionen, im Extremfall Aspergillose (Pilzinfektion der Lunge). Laien unterschätzen die Sporenbelastung – was aussieht wie ein 20 cm großer Fleck, ist oft ein metergroßer Pilzteppich hinter der Tapete. Professionelle Sanierung bedeutet: Raum abschotten, Unterdruck erzeugen, Luftreiniger mit HEPA-Filter einsetzen, Arbeiter mit Atemschutz. So bleibt die Sporenbelastung minimal.

Fazit: Oberflächliches Entfernen ist teurer als professionelle Sanierung – weil Sie zweimal zahlen. Erst die kosmetische Lösung (die nach Monaten scheitert), dann die echte Sanierung. Unsere Empfehlung: Einmal richtig machen. Ursache finden, beseitigen, mit baubiologisch sinnvollen Materialien neu aufbauen. Dann ist der Schimmel dauerhaft weg – und Sie haben rechtssichere Dokumentation für Mieter, Käufer, Versicherung.

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